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Für Inhaber von Freenet ist der heutige Handelstag bisher nicht sonderlich gut verlaufen. Die Aktie weist derzeit einen Kursverlust von 0,35 Prozent auf. Gegenüber dem Schlusskurs von gestern verlor das Papier 0,1 Euro. Der Anteilsschein von Freenet kostet gegenwärtig 28,38 Euro. Ungeachtet des Kursverlustes liegt das Wertpapier von Freenet gegenüber dem MDAX (MDAX ) vorn. Der MDAX kommt derzeit nämlich nur auf 30.802 Punkte. Das entspricht einem Minus von 1,86 Prozent. Trotz des heutigen Kursverlustes: Von seinem Allzeittief ist die Aktie von Freenet zur Stunde noch weit entfernt. Am 13. September 2002 ging das Wertpapier zu einem Preis von 1,12 Euro aus dem Handel – das sind 96,05 Prozent weniger als der aktuelle Kurs.
Die freenet AG bietet Telekommunikations-, Rundfunk- und Multimediadienste für die Bereiche Mobilfunk/Mobiles Internet und Digital Lifestyle in Deutschland an. Das Unternehmen ist in den Segmenten Mobilfunk, TV und Medien sowie Sonstige/Holding tätig. Das Segment Mobilfunk ist in der Vermarktung von Mobilfunkdiensten tätig, die Sprach- und Datendienste von Mobilfunknetzbetreibern umfassen Das Segment TV und Medien befasst sich mit der Planung, dem Projektmanagement, dem Bau, dem Betrieb, dem Service und der Vermarktung von rundfunkbezogenen Lösungen für Geschäftskunden aus dem Rundfunk- und Medienbereich Die freenet AG wurde 2005 gegründet und hat ihren Sitz in Büdelsdorf, Deutschland.
Auf dem Markt sieht sich Freenet verschiedenen Wettbewerbern gegenüber. So liegt beispielsweise die Aktie von AT&T (AT&T-Aktie) aktuell genauso wie das Papier von Freenet im Minus. AT&T verbilligte sich um 0,67 Prozent. Auch das Papier von Konkurrent 1&1 (1&1-Aktie) stand unter Druck. Wertanstieg bei 1&1: 1,34 Prozent.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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| Fallender Kurs |
Put
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Die Freenet-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.
Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Freenet von 34 auf 32 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Maurice Patrick berichtete in einer am Freitag vorliegenden Branchenstudie von Gesprächen mit Vertretern der großen deutschen Telekommunikationsunternehmen. Er habe den Eindruck gewonnen, dass sich der Wettbewerbsdruck im vierten Quartal nicht erhöht hat. Er sieht erste Anzeichen, dass dieser 2026 nachlassen könnte. Eine Konsolidierung innerhalb des Marktes sei durchaus möglich, doch ein Zeitpunkt dafür bleibe ungewiss. Für Freenet erwartet er weiterhin negative Trends - trotz einer leichten Erholung des Mobilfunkgeschäfts.
Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Freenet von 29,50 auf 28,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Aussichten im europäischen Telekomsektor seien gut, schrieb Polo Tang in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Er sieht aber nicht in jedem Branchenunternehmen für 2026 einen Gewinner. BT Group, Vodafone, Freenet und Telefonica sollten Anleger seiner Ansicht nach meiden.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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