dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 155

Netzwerkausrüster Ericsson verdient zum Jahresauftakt weniger als erwartet

STOCKHOLM (dpa-AFX) - Der Netzwerkausrüster Ericsson hat im ersten Quartal wegen einer verhaltenen Nachfrage nach Telekommunikationsausrüstung und höheren Chipkosten weniger verdient als erwartet. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) sank um ein Fünftel auf 5,6 Milliarden schwedische Kronen (rund 518 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Freitag in Stockholm mitteilte. Branchenexperten hatten hier im Schnitt mehr erwartet. Auch der Umsatz blieb mit einem Rückgang um zehn Prozent auf 49,3 Milliarden Kronen hinter den Markterwartungen zurück.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Ericsson AB B 9,786 € Ericsson AB B Chart -3,68%
Zugehörige Wertpapiere:

"Wir sehen steigende Beschaffungskosten, insbesondere bei Halbleitern, was zum Teil auf die KI-Nachfrage zurückzuführen ist", sagte Konzernchef Börje Ekholm laut Mitteilung. Man wolle diese Herausforderungen durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten sowie unter anderem durch Sparmaßnahmen ausgleichen.

Ericsson und andere Hersteller von Telekommunikationsausrüstung kämpfen seit Jahren mit einer schwachen Nachfrage der Netzbetreiber, nachdem die erhofften Investitionen in den Ausbau von 5G-Netzen weitgehend ausgeblieben sind. Als Reaktion darauf setzt Ericsson auf Kostensenkungen, strich im Jahr 2025 weltweit rund fünftausend Stellen und will die Ausgaben auch in diesem Jahr in ähnlichem Tempo weiter zurückfahren.

Ericsson hatte im Januar sein erstes Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 15 Milliarden Kronen angekündigt. Der Rückkauf soll nach Unternehmensangaben frühestens am 23. April starten.

Die Aktie von Ericsson war am Donnerstag in Stockholm zum Handelsschluss um 1,9 Prozent auf 110,25 Kronen gestiegen. Seit Jahresbeginn hat das Papier damit um 22 Prozent zugelegt. Am Freitag steht das Papier vorbörslich unter starkem Druck mit knapp 7 Prozent Minus./err/stk/nas

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend