Die Anti-Atom-Sonne auf einem Plakat.
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dpa-AFX  | 
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Schneider drückt aufs Tempo bei Atommüll-Endlagersuche

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesumweltminister Carsten Schneider will die Suche nach einem Endlager für den deutschen Atommüll deutlich beschleunigen. "Wir sind jetzt im Jahr 2025, und ich hätte schon ganz gern, dass wir 2050 wieder anpeilen", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Es solle "so schnell wie möglich" gehen.

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Suche bis 2074?

Im August vergangenen Jahres war das Freiburger Öko-Institut in einem Gutachten zu dem Ergebnis gekommen, dass die Suche unter idealen Bedingungen bis zum Jahr 2074 dauern könnte. Auftraggeber war das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE).

Das Bundesumweltministerium unter der damaligen Führung der Grünen-Politikerin Steffi Lemke hatte in Reaktion auf die Studie erklärt, man gehe davon aus, dass ein Endlager bis 2050 gefunden werden könne. Einst war sogar das Jahr 2031 angepeilt worden.

Schneider: Es geht um Milliarden

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"Das ist nicht vertretbar, dass die übernächste Generation quasi erst dann mit der Einlagerung beginnt", sagte Schneider. Er selbst werde dann sehr wahrscheinlich gar nicht mehr leben. "Diese Beschleunigungsoption werde ich ziehen. Ich hoffe, dass mir das Parlament dann auch folgt." Die Suche koste auch "wahnsinnig viel Geld", es gehe um Milliarden. Die aktuelle Suche läuft seit 2017./hrz/DP/zb

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