Neun führende europäische Banken entwickeln Euro-Stablecoin

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 1013
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Die wehende Flagge der EU.
- ©unsplash.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - Neun führende europäische Banken, darunter die deutsche DekaBank der Sparkassen-Finanzgruppe, entwickeln gemeinsam einen Euro-basierten Stablecoin. Diese digitale Währung koppelt ihren Wert an stabile Vermögenswerte, um Kursschwankungen zu vermeiden. Im Gegensatz zu Bitcoin oder Ethereum, die stark an Wert gewinnen oder verlieren können, bleiben Stablecoins stabil. Das geplante digitale Zahlungsmittel basiert wie der Bitcoin auf Blockchain-Technologie, setzt also auf ein offen einsehbares digitales Kassenbuch auf.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Neben der DekaBank beteiligen sich an dem Projekt die Banken Unicredit und Banca Sella (Italien), ING (Niederlande), CaixaBank (Spanien), KBC (Belgien), SEB (Schweden), Danske Bank (Dänemark) und Raiffeisen Bank International (Österreich). Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) und die Commerzbank (Commerzbank Aktie) , Deutschlands größte Banken, sind nicht dabei. Weitere Banken können sich allerdings der Initiative anschließen.

Kostengünstige Zahlungen rund um die Uhr

Die Einführung des Stablecoins ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Er werde den EU-Vorgaben der "Markets in Crypto-Assets" (MiCAR) entsprechen und soll schnelle, kostengünstige Zahlungen rund um die Uhr ermöglichen, erklärte ein Deka-Sprecher. Der Stablecoin biete Potenzial für effiziente grenzüberschreitende Transaktionen, programmierbare Zahlungen und Verbesserungen im Lieferkettenmanagement sowie bei der Abwicklung digitaler Vermögenswerte, von Wertpapieren bis Kryptowährungen.

Zur Umsetzung der Pläne gründete das Konsortium der neun Banken ein neues Unternehmen in den Niederlanden, das von der dortigen Zentralbank als E-Geld-Institut lizenziert und beaufsichtigt werden soll.

Werte aus dem Artikel:
Commerzbank Aktie 38,25 € +0,18%
Deutsche Bank Aktie 30,94 € 0,00%
ING Groep Aktie 27,51 € +1,08%
Raiffeisen Bank Aktie 54,90 € +0,73%
Enskilda Banken Aktie 17,74 € +0,97%

USA dominieren internationalen Stablecoin-Markt

Der internationale Stablecoin-Markt wird derzeit von drei US-Anbietern angeführt: Tether (USDT), Circle (USDC) und Ripple (XRP). US-Präsident Donald Trump erleichterte zuletzt die regulatorischen Bedingungen für diese Projekte, sprach sich jedoch gegen eine staatliche Digitalwährung auf Dollarbasis aus. In Europa plant die Europäische Zentralbank hingegen einen digitalen Euro.

Der Deka-Sprecher betonte, die neun Banken wollten eine europäische Alternative zu den US-dominierten Stablecoin-Märkten schaffen und so Europas strategische Autonomie im Zahlungsverkehr stärken. Gleichzeitig können sie ihren Kunden zusätzliche Dienstleistungen wie Stablecoin-Wallets und Verwahrungslösungen für digitale Vermögenswerte anbieten./chd/DP/stw


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB58J20 , DE000NB6MRX9 , DE000NB6X7Q3 , DE000NB3FVH5 , DE000NB3BU97 , DE000NB24PR8 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend