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Raiffeisen Bank International Aktie

Aktie
WKN:  A0D9SU ISIN:  AT0000606306 US-Symbol:  RAIFF Land:  Österreich
39,38 €
+2,12 €
+5,69%
17:27:53 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
12,37 Mrd. €
Streubesitz
26,28%
KGV
8,06
Dividende
1,10 €
Dividendenrendite
2,90%
neu: Nachhaltigkeits-Score
60 %
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Raiffeisen Bank International Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) ist eine in Wien ansässige börsennotierte Universalbank mit Schwerpunkt auf Zentral- und Osteuropa. Das Institut fungiert als Holding der Raiffeisen-Banken-Gruppe für den internationalen Unternehmens-, Privat- und Investmentbanking-Bereich. Das Geschäftsmodell basiert auf einem integrierten Universalbank-Ansatz, der klassische Einlagen- und Kreditgeschäfte, Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktaktivitäten und Treasury-Funktionen kombiniert. RBI agiert als Schnittstelle zwischen westeuropäischen Kapitalmärkten und Kunden in den Wachstumsmärkten Mittel- und Osteuropas, mit Fokus auf Firmenkunden, institutionelle Investoren und vermögende Privatkunden. Das Ertragsprofil stützt sich primär auf Zinsüberschuss aus Kreditvergabe, Provisionsüberschuss aus Zahlungsverkehr, Asset Management und Wertpapiergeschäft sowie Ergebnissen aus Handels- und Absicherungsgeschäften. Durch die Verbindung lokaler Universalbanken mit einer zentralen Steuerung in Wien positioniert sich RBI als regionaler Champion in ausgewählten Märkten, der flächendeckende Retail-Präsenz mit spezialisierter Corporate- und Investmentbanking-Expertise verbindet.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der RBI zielt auf die Bereitstellung solider, langfristig orientierter Bankdienstleistungen in ihren Kernmärkten ab, mit besonderem Fokus auf Stabilität, Kundennähe und verantwortungsbewusste Kreditvergabe. Das Institut sieht sich als verlässlicher Partner für realwirtschaftliche Finanzierung in Zentral- und Osteuropa und betont in seiner Selbstdarstellung Nachhaltigkeit, Risiko-Disziplin und die Förderung regionaler Wirtschaftsentwicklung. Strategisch verfolgt die Bank ein selektives Wachstumsmodell, bei dem Kapitalallokation und Risiko-Rendite-Abwägung im Vordergrund stehen. Priorisiert werden Märkte mit kritischer Masse, klaren Marktpositionen und angemessigen regulatorischen Rahmenbedingungen. Die Gruppe zielt darauf ab, ihre Rolle als führende Corporate- und Retailbank in mehreren CEE-Ländern zu sichern, die Effizienz über Ländergrenzen hinweg zu steigern und gleichzeitig regulatorische Eigenkapitalanforderungen streng zu berücksichtigen. Nachhaltigkeit, Governance und Compliance werden zunehmend als integrale Bestandteile der Geschäftsstrategie kommuniziert, einschließlich der schrittweisen Ausrichtung am europäischen Regelwerk zu Sustainable Finance.

Produkte und Dienstleistungen

RBI bietet ein breites Spektrum klassischer und spezialisierter Bankleistungen für verschiedene Kundensegmente. Zu den Kernprodukten im Privatkundengeschäft gehören Giro- und Sparkonten, Debit- und Kreditkarten, Konsum- und Wohnbaufinanzierungen, Wertpapierdepots sowie digitale Banking-Lösungen. Im Firmenkundengeschäft adressiert die Bank kleine und mittlere Unternehmen, Großkonzerne und multinationale Konzerne mit Produkten wie Betriebsmittelkrediten, Investitionsfinanzierungen, Syndizierungen, Handelsfinanzierung, Exportfinanzierung, Cash Management, Leasing und Factoring. Im Bereich Kapitalmarkt und Investmentbanking bietet RBI unter anderem Emissionsbegleitung für Anleihen, Strukturierung von Schuldtiteln, Devisen- und Derivateprodukte zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken sowie Beratung bei Corporate-Finance-Transaktionen in ihren Zielmärkten. Darüber hinaus stellt die Gruppe über spezialisierte Einheiten Asset-Management-Lösungen, Fondsprodukte und individuelle Vermögensverwaltungsmandate bereit. Digitale Kanäle, Mobile Banking und E-Commerce-Payment-Lösungen ergänzen das Produktuniversum und sind in mehreren Märkten wesentlicher Bestandteil der Kundenansprache.

Organisationsstruktur und Business Units

Die Raiffeisen Bank International AG fungiert als Muttergesellschaft einer Vielzahl von Tochterbanken und Finanzdienstleistern in Zentral- und Osteuropa. Operativ gliedert sich die Gruppe in regionale und segmentorientierte Geschäftseinheiten. Typischerweise bestehen Einheiten für Retail Banking, Corporate Banking, Investmentbanking und Treasury, ergänzt um gruppenweite Service- und IT-Funktionen. In den wichtigsten Märkten betreibt RBI Vollbanken mit eigener Lizenz, die als Universalbanken den gesamten Produktumfang bereitstellen und gleichzeitig eng in die Governance- und Risikostrukturen der Zentrale eingebunden sind. Darüber hinaus hält RBI Beteiligungen an Leasinggesellschaften, Bausparkassen, Fondsanbietern und weiteren Finanzdienstleistern, die das Spektrum der Gruppe erweitern. Eine zentrale Steuerung von Risiko, Kapital, Liquidität und Compliance in Wien sorgt für konzernweite Standards und einheitliche Kontrollmechanismen, während die operativen Einheiten lokale Marktkenntnis, Vertriebsstrukturen und Kundenbeziehungen liefern. Diese Matrixstruktur soll Skaleneffekte heben, Doppelstrukturen reduzieren und Synergien im Produktangebot und in der IT-Landschaft nutzbar machen.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln der RBI liegen im österreichischen Raiffeisen-Sektor, dessen Genossenschaftsbewegung im 19. Jahrhundert entstand und auf Friedrich Wilhelm Raiffeisen zurückgeht. Institutionell entwickelte sich die internationale Banktätigkeit aus der im 20. Jahrhundert aufgebauten Zentrale für die Raiffeisen-Bankengruppe in Österreich und deren schrittweiser Expansion nach Mittel- und Osteuropa. Nach dem politischen und wirtschaftlichen Umbruch in der Region nutzte die Gruppe die Liberalisierung der Märkte, um über Mehrheitsbeteiligungen und Neugründungen Banktöchter aufzubauen. Diese Positionierung machte Raiffeisen zu einem der frühesten westlichen Bankenpioniere in mehreren Transformationsländern. Später wurden die internationalen Aktivitäten in der Raiffeisen International Bank-Holding gebündelt, die an der Wiener Börse gelistet wurde. Eine wesentliche Zäsur bildete die spätere Verschmelzung mit der vormaligen Raiffeisen Zentralbank Österreich, wodurch die heutige Raiffeisen Bank International AG entstand. Infolge der Finanzkrise, der europäischen Staatsschuldenkrise und geopolitischer Spannungen in einzelnen Märkten wurde das Geschäftsportfolio immer wieder angepasst, inklusive Rückzug aus nicht-strategischen Ländern sowie einer Fokussierung auf kapital- und risikopolitisch tragfähige Märkte.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal der RBI ist die starke regionale Verankerung in den Märkten Zentral- und Osteuropas bei gleichzeitiger Einbettung in die stabile österreichische Raiffeisen-Struktur. Die Bank verfügt in mehreren CEE-Ländern über relevante Marktanteile und ist dort teils systemrelevant. Diese Kombination aus lokaler Präsenz, Markenbekanntheit und konzernweiter Steuerung verschafft dem Institut eine anerkannte Rolle als Hausbank für international agierende Unternehmen, die in der Region investieren. Im Vergleich zu globalen Großbanken ist RBI stärker auf CEE fokussiert und weist dadurch ausgeprägte lokale Expertise, Netzwerke und Sprachkompetenz auf. Gegenüber rein lokalen Wettbewerbern punktet sie mit Zugang zu internationalen Kapitalmärkten, strukturierter Finanzierungskompetenz und gruppenweiten Produktplattformen. Die Marke Raiffeisen genießt in Österreich und mehreren CEE-Märkten traditionell ein Image von Solidität und Kundennähe, was besonders im Retailgeschäft als Differenzierungsfaktor wirkt.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Struktur der RBI weist mehrere potenzielle Burggräben auf, die in der Bankenbranche allerdings stets relativ zu regulatorischen und makroökonomischen Risiken zu betrachten sind. Erstens verfügt die Gruppe über langjährige Kundenbeziehungen in CEE, insbesondere zu mittelständischen und großen Unternehmen, die komplexe Finanzierungslösungen nachfragen. Diese Beziehungen schaffen Wechselkosten und Informationsvorsprünge. Zweitens bildet das dichte Filial- und Beratungsnetz in bestimmten Märkten kombiniert mit digitalen Kanälen einen physischen und technologischen Markteintrittsbarriere-Mix, da neue Wettbewerber sowohl Infrastruktur als auch Vertrauen aufbauen müssen. Drittens sorgen integrierte IT- und Risikosysteme für Skaleneffekte in Backoffice, Zahlungsverkehr und regulatorischem Reporting. Viertens stärken Markenbekanntheit und die Verbindung zur österreichischen Raiffeisen-Genossenschaftswelt das Vertrauen in die Institute der Gruppe, was in volatilen Märkten besonders wichtig ist. Dennoch ist zu beachten, dass regulatorische Eingriffe, technologische Disruption durch FinTechs und makroökonomische Schocks diese Burggräben relativieren können.

Wettbewerbsumfeld

RBI agiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld, das von lokalen Universalbanken, internationalen Konzernbanken und auf bestimmte Segmente spezialisierten Instituten geprägt ist. Zu relevanten Wettbewerbern in Zentral- und Osteuropa zählen unter anderem österreichische, italienische und französische Banken mit starker CEE-Präsenz, daneben große internationale Häuser mit Fokus auf Corporate- und Investmentbanking. Auf nationaler Ebene konkurriert RBI mit staatlich dominierten Banken, regionalen Privatinstituten und zunehmend digitalen Neobanken sowie FinTech-Plattformen, die Nischenprodukte wie Zahlungsdienste, Konsumentenkredite oder Vermögensverwaltung schlank anbieten. In einzelnen Märkten verstärken staatliche Förderbanken und internationale Finanzinstitutionen den Wettbewerb um Großkunden und Projektfinanzierungen. Der Preis- und Margendruck ist insbesondere im Standardkredit- und Einlagenbereich hoch, sodass Differenzierung über Servicequalität, Beratungskompetenz, digitale Benutzererfahrung und cross-border Expertise eine zentrale Rolle spielt.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management der RBI besteht aus einem zentralen Vorstand und einem Aufsichtsrat, der unter anderem Vertreter des österreichischen Raiffeisen-Sektors sowie unabhängige Mitglieder umfasst. Der Vorstand verantwortet die strategische Steuerung der Gruppe, insbesondere Kapital- und Liquiditätsplanung, Risiko- und Compliance-Management, Digitalisierung und operative Effizienz. Governance-Strukturen werden durch umfangreiche regulatorische Vorgaben der Europäischen Zentralbank und nationaler Aufsichtsbehörden geprägt, weshalb interne Kontrollsysteme und Risikomanagement eine dominante Rolle einnehmen. Die Strategieumsetzung konzentriert sich auf die Stärkung der Kernmärkte, Vereinfachung der Portfolio-Struktur und Reduktion von Komplexität. Dazu gehören Abschluss oder Redimensionierung von Engagements in Märkten mit erhöhten geopolitischen oder sanktionsrechtlichen Risiken, die Weiterentwicklung digitaler Plattformen und die Verbesserung der Kosten-Income-Ratio durch Standardisierung von Prozessen. Ein hohes Augenmerk liegt zusätzlich auf der Einhaltung sanktionsrechtlicher Vorgaben, Anti-Geldwäsche-Regeln und ESG-bezogener Offenlegungsanforderungen, da Verstöße in diesen Feldern erhebliche Reputations- und Rechtsrisiken bergen würden.

Branchen- und Regionalanalyse

RBI ist im Bankensektor tätig, einer Branche mit strukturell hoher Regulierung, zyklischer Ertragsdynamik und zunehmender technologischer Disruption. Die Ertragskraft klassischer Universalbanken steht unter Druck durch Niedrigzinsphasen, verschärfte Eigenkapitalvorschriften, Wettbewerbsintensität und steigende IT- und Compliance-Kosten. Gleichzeitig eröffnet die Digitalisierung Potenziale zur Kostensenkung und zur Erschließung neuer Ertragsquellen. Regional konzentriert sich die Bank auf Österreich und Zentral- und Osteuropa. Diese Märkte zeichnen sich durch unterschiedlich ausgeprägte Wachstumsprofile, Rechtsrahmen und politische Stabilität aus. In mehreren CEE-Ländern liegen Wachstumsraten und Bankpenetration über oder unter westeuropäischen Werten, wodurch sowohl Aufholpotenziale als auch erhöhte Volatilität bestehen. Wechselkursrisiken, Inflationsschwankungen und teils fragilere institutionelle Rahmenbedingungen spielen eine größere Rolle als in Kernländern der Eurozone. Für eine international tätige Bank wie RBI ergeben sich damit Chancen aus dem Wachstumspotenzial, aber auch erhöhte Anforderungen an Risikosteuerung und Kapitalplanung.

Besonderheiten und aktuelle Themen

Eine zentrale Besonderheit der RBI liegt in ihrer Exponierung in Märkten mit geopolitischen Spannungen und sanktionsrechtlichen Entwicklungen. Engagements in ausgewählten osteuropäischen Ländern unterliegen erhöhten regulatorischen und politischen Risiken, einschließlich möglicher Restriktionen im Zahlungsverkehr, Kapitalverkehrskontrollen oder Vermögensbeschränkungen. Diese Konstellation erfordert kontinuierliche Anpassungen des Geschäftsportfolios und intensive Abstimmung mit Aufsichtsbehörden und Sanktionsregimen. Darüber hinaus steht die Bank wie der gesamte Sektor vor der Aufgabe, Geschäftsmodelle schrittweise an klimabezogene und nachhaltigkeitsbezogene Kriterien anzupassen. Dazu zählen etwa die Integration von ESG-Risiken in das Kreditrisikomanagement, die Entwicklung nachhaltiger Finanzprodukte und die Erfüllung umfangreicher Offenlegungspflichten. Parallel treibt RBI die Digitalisierung von Prozessen, die Weiterentwicklung von Mobile-Banking-Plattformen und den Ausbau von API-basierten Lösungen voran, um im Wettbewerb mit FinTechs und BigTechs Anschluss zu halten. Die Kombination aus traditionellem Filialnetz und digitalen Kanälen bleibt ein prägendes Merkmal der Gruppe.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Für konservative Anleger stellt die Raiffeisen Bank International AG ein Engagement in eine etablierte, stark regulierte Universalbank mit regionalem Schwerpunkt in Zentral- und Osteuropa dar. Chancen bestehen in der möglichen Partizipation an Wachstums- und Konvergenzprozessen der CEE-Märkte, in Skaleneffekten aus der integrierten Gruppenstruktur und in Ertragspotenzialen aus Corporate Banking, Zahlungsverkehr und ausgewählten Kapitalmarktaktivitäten. Die starke Verankerung im österreichischen Raiffeisen-Sektor, die regulatorischen Aufsichtsmechanismen in der EU und die ausgebaute Risikoinfrastruktur können aus Sicht eines risikoaversen Anlegers stabilisierende Faktoren darstellen. Dem gegenüber stehen wesentliche Risiken. Dazu zählen politische und geopolitische Spannungen in einzelnen Kernmärkten, sanktionsrechtliche Unsicherheiten, makroökonomische Volatilität, Währungsrisiken und potenzielle Belastungen aus Kreditrisiken in wirtschaftlichen Abschwungphasen. Hinzu kommen branchentypische Risiken wie Zinsänderungsrisiken, verschärfte Regulatorik, wachsender Wettbewerb durch digitale Anbieter und mögliche Reputationsrisiken aus Compliance- oder ESG-Themen. Die Ertragslage von Banken reagiert erfahrungsgemäß sensibel auf Konjunkturzyklen, regulatorische Eingriffe und Marktstress, sodass Investoren insbesondere auf Risikoprofil, Kapitalausstattung, regionale Exponierung und regulatorische Entwicklungen achten sollten. Eine Anlageentscheidung erfordert daher eine eigenständige Prüfung der aktuellen Berichterstattung, der Risikoberichte der Bank sowie der individuellen Risikotragfähigkeit des Anlegers, ohne dass aus dieser Darstellung eine Empfehlung im rechtlichen Sinn abgeleitet werden kann.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 39,38 € / 39,58 €
Spread +0,51%
Schluss Vortag 37,26 €
Gehandelte Stücke 18.163
Tagesvolumen Vortag 225.381,3 €
Tagestief 37,30 €
Tageshoch 39,80 €
52W-Tief 18,70 €
52W-Hoch 39,38 €
Jahrestief 36,20 €
Jahreshoch 39,38 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Raiffeisen Bank International Aktie heute gestiegen?

  • Die Raiffeisen Bank International AG meldet positive Geschäftszahlen für das dritte Quartal, die auf ein starkes Wachstum und eine verbesserte Rentabilität hindeuten.
  • Analysten heben die starke Kapitalausstattung der Raiffeisen Bank hervor, was sich positiv auf die zukünftigen Geschäftsaussichten auswirkt.
  • Die Bank plant, ihre digitale Transformation weiter voranzutreiben, um den Kundenservice zu verbessern und neue Märkte zu erschließen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 8.886 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 4.039 €
Jahresüberschuss in Mio. 2.984 €
Umsatz je Aktie 27,06 €
Gewinn je Aktie 3,19 €
Gewinnrendite +15,64%
Umsatzrendite +11,78%
Return on Investment +1,49%
Marktkapitalisierung in Mio. 6.430 €
KGV (Kurs/Gewinn) 6,14
KBV (Kurs/Buchwert) 0,34
KUV (Kurs/Umsatz) 0,72
Eigenkapitalrendite +5,49%
Eigenkapitalquote +9,55%
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Derivate

Hebelprodukte (155)
Knock-Outs 79
Optionsscheine 53
Faktor-Zertifikate 23
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende 0,34 (max 1,00)
Jährlicher 23,02% (5 Jahre)
Ausschüttungs- 25,9% (auf den Gewinn/FFO)
quote 9,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 40%

Dividenden Historie

Datum Dividende
31.03.2025 1,10 €
09.04.2024 1,25 €
24.11.2023 0,80 €
31.03.2023 0,80 €
05.04.2022 1,15 €
15.11.2021 0,75 €
28.04.2021 0,48 €
19.06.2019 0,93 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 39,32 € +6,62%
36,88 € 16:30
Frankfurt 39,40 € +6,26%
37,08 € 14:35
Hamburg 39,38 € +6,09%
37,12 € 17:25
Hannover 39,38 € +6,09%
37,12 € 17:25
München 37,80 € +4,59%
36,14 € 09:11
Stuttgart 39,36 € +5,58%
37,28 € 17:48
Xetra 39,62 € +6,05%
37,36 € 17:35
L&S RT 39,52 € +6,09%
37,25 € 18:11
Wien 39,80 € +7,05%
37,18 € 17:35
Nasdaq OTC Other 41,55 $ -3,26%
42,95 $ 16.01.26
Tradegate 39,38 € +5,69%
37,26 € 17:27
Quotrix 39,36 € +6,55%
36,94 € 17:29
Gettex 39,46 € +5,34%
37,46 € 18:01
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
22.01.26 38,30 161 T
21.01.26 37,26 225 T
20.01.26 36,84 267 T
19.01.26 36,92 0,89 M
16.01.26 37,34 173 T
15.01.26 37,28 237 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 37,28 € +2,74%
1 Monat 37,36 € +2,52%
6 Monate 24,46 € +56,58%
1 Jahr 21,24 € +80,32%
5 Jahre 17,06 € +124,50%

Unternehmensprofil Raiffeisen Bank International AG

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) ist eine in Wien ansässige börsennotierte Universalbank mit Schwerpunkt auf Zentral- und Osteuropa. Das Institut fungiert als Holding der Raiffeisen-Banken-Gruppe für den internationalen Unternehmens-, Privat- und Investmentbanking-Bereich. Das Geschäftsmodell basiert auf einem integrierten Universalbank-Ansatz, der klassische Einlagen- und Kreditgeschäfte, Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktaktivitäten und Treasury-Funktionen kombiniert. RBI agiert als Schnittstelle zwischen westeuropäischen Kapitalmärkten und Kunden in den Wachstumsmärkten Mittel- und Osteuropas, mit Fokus auf Firmenkunden, institutionelle Investoren und vermögende Privatkunden. Das Ertragsprofil stützt sich primär auf Zinsüberschuss aus Kreditvergabe, Provisionsüberschuss aus Zahlungsverkehr, Asset Management und Wertpapiergeschäft sowie Ergebnissen aus Handels- und Absicherungsgeschäften. Durch die Verbindung lokaler Universalbanken mit einer zentralen Steuerung in Wien positioniert sich RBI als regionaler Champion in ausgewählten Märkten, der flächendeckende Retail-Präsenz mit spezialisierter Corporate- und Investmentbanking-Expertise verbindet.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der RBI zielt auf die Bereitstellung solider, langfristig orientierter Bankdienstleistungen in ihren Kernmärkten ab, mit besonderem Fokus auf Stabilität, Kundennähe und verantwortungsbewusste Kreditvergabe. Das Institut sieht sich als verlässlicher Partner für realwirtschaftliche Finanzierung in Zentral- und Osteuropa und betont in seiner Selbstdarstellung Nachhaltigkeit, Risiko-Disziplin und die Förderung regionaler Wirtschaftsentwicklung. Strategisch verfolgt die Bank ein selektives Wachstumsmodell, bei dem Kapitalallokation und Risiko-Rendite-Abwägung im Vordergrund stehen. Priorisiert werden Märkte mit kritischer Masse, klaren Marktpositionen und angemessigen regulatorischen Rahmenbedingungen. Die Gruppe zielt darauf ab, ihre Rolle als führende Corporate- und Retailbank in mehreren CEE-Ländern zu sichern, die Effizienz über Ländergrenzen hinweg zu steigern und gleichzeitig regulatorische Eigenkapitalanforderungen streng zu berücksichtigen. Nachhaltigkeit, Governance und Compliance werden zunehmend als integrale Bestandteile der Geschäftsstrategie kommuniziert, einschließlich der schrittweisen Ausrichtung am europäischen Regelwerk zu Sustainable Finance.

Produkte und Dienstleistungen

RBI bietet ein breites Spektrum klassischer und spezialisierter Bankleistungen für verschiedene Kundensegmente. Zu den Kernprodukten im Privatkundengeschäft gehören Giro- und Sparkonten, Debit- und Kreditkarten, Konsum- und Wohnbaufinanzierungen, Wertpapierdepots sowie digitale Banking-Lösungen. Im Firmenkundengeschäft adressiert die Bank kleine und mittlere Unternehmen, Großkonzerne und multinationale Konzerne mit Produkten wie Betriebsmittelkrediten, Investitionsfinanzierungen, Syndizierungen, Handelsfinanzierung, Exportfinanzierung, Cash Management, Leasing und Factoring. Im Bereich Kapitalmarkt und Investmentbanking bietet RBI unter anderem Emissionsbegleitung für Anleihen, Strukturierung von Schuldtiteln, Devisen- und Derivateprodukte zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken sowie Beratung bei Corporate-Finance-Transaktionen in ihren Zielmärkten. Darüber hinaus stellt die Gruppe über spezialisierte Einheiten Asset-Management-Lösungen, Fondsprodukte und individuelle Vermögensverwaltungsmandate bereit. Digitale Kanäle, Mobile Banking und E-Commerce-Payment-Lösungen ergänzen das Produktuniversum und sind in mehreren Märkten wesentlicher Bestandteil der Kundenansprache.

Organisationsstruktur und Business Units

Die Raiffeisen Bank International AG fungiert als Muttergesellschaft einer Vielzahl von Tochterbanken und Finanzdienstleistern in Zentral- und Osteuropa. Operativ gliedert sich die Gruppe in regionale und segmentorientierte Geschäftseinheiten. Typischerweise bestehen Einheiten für Retail Banking, Corporate Banking, Investmentbanking und Treasury, ergänzt um gruppenweite Service- und IT-Funktionen. In den wichtigsten Märkten betreibt RBI Vollbanken mit eigener Lizenz, die als Universalbanken den gesamten Produktumfang bereitstellen und gleichzeitig eng in die Governance- und Risikostrukturen der Zentrale eingebunden sind. Darüber hinaus hält RBI Beteiligungen an Leasinggesellschaften, Bausparkassen, Fondsanbietern und weiteren Finanzdienstleistern, die das Spektrum der Gruppe erweitern. Eine zentrale Steuerung von Risiko, Kapital, Liquidität und Compliance in Wien sorgt für konzernweite Standards und einheitliche Kontrollmechanismen, während die operativen Einheiten lokale Marktkenntnis, Vertriebsstrukturen und Kundenbeziehungen liefern. Diese Matrixstruktur soll Skaleneffekte heben, Doppelstrukturen reduzieren und Synergien im Produktangebot und in der IT-Landschaft nutzbar machen.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln der RBI liegen im österreichischen Raiffeisen-Sektor, dessen Genossenschaftsbewegung im 19. Jahrhundert entstand und auf Friedrich Wilhelm Raiffeisen zurückgeht. Institutionell entwickelte sich die internationale Banktätigkeit aus der im 20. Jahrhundert aufgebauten Zentrale für die Raiffeisen-Bankengruppe in Österreich und deren schrittweiser Expansion nach Mittel- und Osteuropa. Nach dem politischen und wirtschaftlichen Umbruch in der Region nutzte die Gruppe die Liberalisierung der Märkte, um über Mehrheitsbeteiligungen und Neugründungen Banktöchter aufzubauen. Diese Positionierung machte Raiffeisen zu einem der frühesten westlichen Bankenpioniere in mehreren Transformationsländern. Später wurden die internationalen Aktivitäten in der Raiffeisen International Bank-Holding gebündelt, die an der Wiener Börse gelistet wurde. Eine wesentliche Zäsur bildete die spätere Verschmelzung mit der vormaligen Raiffeisen Zentralbank Österreich, wodurch die heutige Raiffeisen Bank International AG entstand. Infolge der Finanzkrise, der europäischen Staatsschuldenkrise und geopolitischer Spannungen in einzelnen Märkten wurde das Geschäftsportfolio immer wieder angepasst, inklusive Rückzug aus nicht-strategischen Ländern sowie einer Fokussierung auf kapital- und risikopolitisch tragfähige Märkte.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal der RBI ist die starke regionale Verankerung in den Märkten Zentral- und Osteuropas bei gleichzeitiger Einbettung in die stabile österreichische Raiffeisen-Struktur. Die Bank verfügt in mehreren CEE-Ländern über relevante Marktanteile und ist dort teils systemrelevant. Diese Kombination aus lokaler Präsenz, Markenbekanntheit und konzernweiter Steuerung verschafft dem Institut eine anerkannte Rolle als Hausbank für international agierende Unternehmen, die in der Region investieren. Im Vergleich zu globalen Großbanken ist RBI stärker auf CEE fokussiert und weist dadurch ausgeprägte lokale Expertise, Netzwerke und Sprachkompetenz auf. Gegenüber rein lokalen Wettbewerbern punktet sie mit Zugang zu internationalen Kapitalmärkten, strukturierter Finanzierungskompetenz und gruppenweiten Produktplattformen. Die Marke Raiffeisen genießt in Österreich und mehreren CEE-Märkten traditionell ein Image von Solidität und Kundennähe, was besonders im Retailgeschäft als Differenzierungsfaktor wirkt.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Struktur der RBI weist mehrere potenzielle Burggräben auf, die in der Bankenbranche allerdings stets relativ zu regulatorischen und makroökonomischen Risiken zu betrachten sind. Erstens verfügt die Gruppe über langjährige Kundenbeziehungen in CEE, insbesondere zu mittelständischen und großen Unternehmen, die komplexe Finanzierungslösungen nachfragen. Diese Beziehungen schaffen Wechselkosten und Informationsvorsprünge. Zweitens bildet das dichte Filial- und Beratungsnetz in bestimmten Märkten kombiniert mit digitalen Kanälen einen physischen und technologischen Markteintrittsbarriere-Mix, da neue Wettbewerber sowohl Infrastruktur als auch Vertrauen aufbauen müssen. Drittens sorgen integrierte IT- und Risikosysteme für Skaleneffekte in Backoffice, Zahlungsverkehr und regulatorischem Reporting. Viertens stärken Markenbekanntheit und die Verbindung zur österreichischen Raiffeisen-Genossenschaftswelt das Vertrauen in die Institute der Gruppe, was in volatilen Märkten besonders wichtig ist. Dennoch ist zu beachten, dass regulatorische Eingriffe, technologische Disruption durch FinTechs und makroökonomische Schocks diese Burggräben relativieren können.

Wettbewerbsumfeld

RBI agiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld, das von lokalen Universalbanken, internationalen Konzernbanken und auf bestimmte Segmente spezialisierten Instituten geprägt ist. Zu relevanten Wettbewerbern in Zentral- und Osteuropa zählen unter anderem österreichische, italienische und französische Banken mit starker CEE-Präsenz, daneben große internationale Häuser mit Fokus auf Corporate- und Investmentbanking. Auf nationaler Ebene konkurriert RBI mit staatlich dominierten Banken, regionalen Privatinstituten und zunehmend digitalen Neobanken sowie FinTech-Plattformen, die Nischenprodukte wie Zahlungsdienste, Konsumentenkredite oder Vermögensverwaltung schlank anbieten. In einzelnen Märkten verstärken staatliche Förderbanken und internationale Finanzinstitutionen den Wettbewerb um Großkunden und Projektfinanzierungen. Der Preis- und Margendruck ist insbesondere im Standardkredit- und Einlagenbereich hoch, sodass Differenzierung über Servicequalität, Beratungskompetenz, digitale Benutzererfahrung und cross-border Expertise eine zentrale Rolle spielt.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management der RBI besteht aus einem zentralen Vorstand und einem Aufsichtsrat, der unter anderem Vertreter des österreichischen Raiffeisen-Sektors sowie unabhängige Mitglieder umfasst. Der Vorstand verantwortet die strategische Steuerung der Gruppe, insbesondere Kapital- und Liquiditätsplanung, Risiko- und Compliance-Management, Digitalisierung und operative Effizienz. Governance-Strukturen werden durch umfangreiche regulatorische Vorgaben der Europäischen Zentralbank und nationaler Aufsichtsbehörden geprägt, weshalb interne Kontrollsysteme und Risikomanagement eine dominante Rolle einnehmen. Die Strategieumsetzung konzentriert sich auf die Stärkung der Kernmärkte, Vereinfachung der Portfolio-Struktur und Reduktion von Komplexität. Dazu gehören Abschluss oder Redimensionierung von Engagements in Märkten mit erhöhten geopolitischen oder sanktionsrechtlichen Risiken, die Weiterentwicklung digitaler Plattformen und die Verbesserung der Kosten-Income-Ratio durch Standardisierung von Prozessen. Ein hohes Augenmerk liegt zusätzlich auf der Einhaltung sanktionsrechtlicher Vorgaben, Anti-Geldwäsche-Regeln und ESG-bezogener Offenlegungsanforderungen, da Verstöße in diesen Feldern erhebliche Reputations- und Rechtsrisiken bergen würden.

Branchen- und Regionalanalyse

RBI ist im Bankensektor tätig, einer Branche mit strukturell hoher Regulierung, zyklischer Ertragsdynamik und zunehmender technologischer Disruption. Die Ertragskraft klassischer Universalbanken steht unter Druck durch Niedrigzinsphasen, verschärfte Eigenkapitalvorschriften, Wettbewerbsintensität und steigende IT- und Compliance-Kosten. Gleichzeitig eröffnet die Digitalisierung Potenziale zur Kostensenkung und zur Erschließung neuer Ertragsquellen. Regional konzentriert sich die Bank auf Österreich und Zentral- und Osteuropa. Diese Märkte zeichnen sich durch unterschiedlich ausgeprägte Wachstumsprofile, Rechtsrahmen und politische Stabilität aus. In mehreren CEE-Ländern liegen Wachstumsraten und Bankpenetration über oder unter westeuropäischen Werten, wodurch sowohl Aufholpotenziale als auch erhöhte Volatilität bestehen. Wechselkursrisiken, Inflationsschwankungen und teils fragilere institutionelle Rahmenbedingungen spielen eine größere Rolle als in Kernländern der Eurozone. Für eine international tätige Bank wie RBI ergeben sich damit Chancen aus dem Wachstumspotenzial, aber auch erhöhte Anforderungen an Risikosteuerung und Kapitalplanung.

Besonderheiten und aktuelle Themen

Eine zentrale Besonderheit der RBI liegt in ihrer Exponierung in Märkten mit geopolitischen Spannungen und sanktionsrechtlichen Entwicklungen. Engagements in ausgewählten osteuropäischen Ländern unterliegen erhöhten regulatorischen und politischen Risiken, einschließlich möglicher Restriktionen im Zahlungsverkehr, Kapitalverkehrskontrollen oder Vermögensbeschränkungen. Diese Konstellation erfordert kontinuierliche Anpassungen des Geschäftsportfolios und intensive Abstimmung mit Aufsichtsbehörden und Sanktionsregimen. Darüber hinaus steht die Bank wie der gesamte Sektor vor der Aufgabe, Geschäftsmodelle schrittweise an klimabezogene und nachhaltigkeitsbezogene Kriterien anzupassen. Dazu zählen etwa die Integration von ESG-Risiken in das Kreditrisikomanagement, die Entwicklung nachhaltiger Finanzprodukte und die Erfüllung umfangreicher Offenlegungspflichten. Parallel treibt RBI die Digitalisierung von Prozessen, die Weiterentwicklung von Mobile-Banking-Plattformen und den Ausbau von API-basierten Lösungen voran, um im Wettbewerb mit FinTechs und BigTechs Anschluss zu halten. Die Kombination aus traditionellem Filialnetz und digitalen Kanälen bleibt ein prägendes Merkmal der Gruppe.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Für konservative Anleger stellt die Raiffeisen Bank International AG ein Engagement in eine etablierte, stark regulierte Universalbank mit regionalem Schwerpunkt in Zentral- und Osteuropa dar. Chancen bestehen in der möglichen Partizipation an Wachstums- und Konvergenzprozessen der CEE-Märkte, in Skaleneffekten aus der integrierten Gruppenstruktur und in Ertragspotenzialen aus Corporate Banking, Zahlungsverkehr und ausgewählten Kapitalmarktaktivitäten. Die starke Verankerung im österreichischen Raiffeisen-Sektor, die regulatorischen Aufsichtsmechanismen in der EU und die ausgebaute Risikoinfrastruktur können aus Sicht eines risikoaversen Anlegers stabilisierende Faktoren darstellen. Dem gegenüber stehen wesentliche Risiken. Dazu zählen politische und geopolitische Spannungen in einzelnen Kernmärkten, sanktionsrechtliche Unsicherheiten, makroökonomische Volatilität, Währungsrisiken und potenzielle Belastungen aus Kreditrisiken in wirtschaftlichen Abschwungphasen. Hinzu kommen branchentypische Risiken wie Zinsänderungsrisiken, verschärfte Regulatorik, wachsender Wettbewerb durch digitale Anbieter und mögliche Reputationsrisiken aus Compliance- oder ESG-Themen. Die Ertragslage von Banken reagiert erfahrungsgemäß sensibel auf Konjunkturzyklen, regulatorische Eingriffe und Marktstress, sodass Investoren insbesondere auf Risikoprofil, Kapitalausstattung, regionale Exponierung und regulatorische Entwicklungen achten sollten. Eine Anlageentscheidung erfordert daher eine eigenständige Prüfung der aktuellen Berichterstattung, der Risikoberichte der Bank sowie der individuellen Risikotragfähigkeit des Anlegers, ohne dass aus dieser Darstellung eine Empfehlung im rechtlichen Sinn abgeleitet werden kann.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 12,37 Mrd. €
Aktienanzahl 328,41 Mio.
Streubesitz 26,28%
Währung EUR
Land Österreich
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+73,72% Weitere
+26,28% Streubesitz

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  • Die Diskussion dreht sich vorrangig um das Russland‑Engagement der Raiffeisen Bank International (RBI), wobei Teilnehmer Risiken wie gerichtliche Verfahren, mögliche Nachschusspflichten und die strategische Bedeutung der RBI für Russlands Zahlungsverkehr (bis hin zu Spekulationen über Soldzahlungen) ansprechen, während andere betonen, dass eine Verstaatlichung oder Abwicklung aus russischer Sicht wenig Sinn ergäbe.
  • Ein weiterer Schwerpunkt ist die politische Dimension — Beobachter verweisen auf frühere US‑Drucksituationen (z. B. FACTA), die bislangige Überlebensfähigkeit der RBI trotz Sanktionen, Unsicherheit über die US‑Haltung unter Trump sowie Meinungen, dass die Bank auch ohne Russland profitabel bleibt oder im Extremfall Töchter schließen könnte.
  • Finanzielle Fakten und Markteinschätzungen ergänzen die Debatte: RBI meldet starkes Konzernergebnis ohne Russland, es gibt Analysten‑Upgrades und eine geplante Dividende von €1,10; einige Teilnehmer sind optimistisch, dass ein Ende der Sanktionen der Bank nützen würde, andere raten angesichts des aktuellen Kursniveaus zur Vorsicht.
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Altersvorsorger_HH
@dividendius
sehe ich ähnlich wie Du. Die RBI Russland zu verstaatlichen oder einer russischen Bank zuzuordnen macht wenig Sinn aus russischer Sicht. Die RBI versucht seit Beginn des Krieges weiter in Russland zu bleiben, auch wenn man das aufgrund es politischen Drucks natürlich anders formuliert. Das wird Putin/Russland zur Kenntnis nehmen. Auch fällt Österreich nicht unbedingt als Hardliner auf. Wenn man hier 3 Jahre zurückschaut war die Lage mMn schon deutlich negativer, als die Amis Banken sanktionieren wollten, die noch in Russland sind. Das ist aktuell nicht der Fall. Die Geschäfte auch ohne Russland laufen gut - der Kurs ist inzwischen deutlich höher als vor dem Krieg. Ich bin 22 für 13,55€ eingestiegen, weil ich ja wußte das der Krieg schnell vorbei sein wird :D Als das Sanktionethema aufkam war ich auch etwas unsicher. inzwischen bin recht entspannt. Glaube wenn es wirklich eine Friedenslösung gibt, wird die RBI davon massiv profitieren das sie geblieben ist. @ibidrin RBI ist seit dem Krieg keine Aktie für Anleger die sich Sorgen machen. Aktuell auch das Kursniveau relativ hoch. also einfach Finger weg.
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Dividendius
@ibidrin - Nachschusspflicht
Nun, zunächst wurde das russische Vermögen in der EU nicht beschlagnahmt, sondern ganz im Gegenteil, man tastet es aus lauter Angst nicht an. Stattdessen nimmt die EU 90 Mrd. Kredite auf, um diese dann zinsfrei der Ukraine als Kredite weiterzugeben. Russland hat also nicht viel Motivation, da jetzt auf einmal solche Karten zu spielen (wenn man das gewollt hätte, wär das schon längst geschehen). Die Angst der EU und die massenhafte zusätzliche Verschuldung , möchte ich jetzt mal unkommentiert lassen ... Wenn Russland die RBI mit Prozessen überhäuft, würde es nicht wirklich großen Vorteil für die Russen bringen. Am Ende könnte die RBI die russischen Töchter"einfach" alle schließen und gegebenfalls in den Konkurs schicken. Zu bedenken ist (aus russischer Sicht !) dass die RBI noch ein gewisses Maß an Zahlungsverkehr außerhalb Russlands bietet - und vor allem: dass die RBI ja auch Kunden hat, und zwar KEINE europäische, sondern Bürger und Firmen des eigenen Landes Russland, für die eine Schließung nicht gerade vorteilhaft wäre. Sollte eine Nachschusspflicht bestehen (was ich nicht glaube), dann könnte die RBI einfach nicht nachschießen. An welchen Gerichtshof würde Russland sich denn wenden wollen ? Auswirkungen für uns Investierte: Naja, wäre sicher nicht "schön". Letztlich hoffen wir ja alle, dass der unselige Krieg mit der Ukraine einmal zu Ende geht und dann das Geschäft in Russland wieder "zulässig" ist (da meine ich jetzt die europäischen Sanktionen). Womit dann auch wieder Gewinne aus Russland nach Österreich fließen. Aber wenn das nichts mehr wird ..... nun: die RBI stellt ihre Geschäftsergebnisse schon seint einiger Zeit ohne dem Russlandgeschäft dar und zahlt die Dividende von den Gewinnen, die jetzt schon außerhalb Russlands generiert sind. Vermutlich würde ein Verlust der Töchter zuerst zu einer entsprechenden Reaktion an den Börsen führen (mit Kursen um die € 12 - 15) Aber dann wird sich das wieder erholen - denn die RBI macht auch genug Gewinn, selbst dann, wenn man nicht in Russland engagiert ist. In Summe also wären viele Gerichtsverfahren in Russland für mich nicht erfreulich, aber ich sehe die RBI (International) nicht in Gefahr.
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ibidrin1
Russland
ich fürchte, dass Russland nicht nur teuer wird, sondern auch für die Mutter bedrohlich werden könnte. was ist wenn Russland einen gerichtlichen Prozess gegen den anderen führt. ist die Mutter nachschusspflichtig? halte dies angesichts der Beschlagnahmung russischem Zentralbankvermögen für möglich
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Tom1313
Dividende
1,10€ Dividende geplant
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irlandshiter
happy friday ...
or black friday ???
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b1911
vielleicht
will er reich werden.
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stksat|228802190
Mk
Du investierst max 1500.- und schreibst als würd es bei dir um millionen gehen? Was willst damit abzüglich spesen und gewinnsteuer verdienen? 30000% oder was hast du vor?:-)))))
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MM41
max 1000 E
investiere ich in bestimmte Aktie + max 500 E für mögliche nachkäufe und das war. Geht es was schief sofort emotionslos verkaufe, kommt es dagegen ein gewinn auch sofort verkaufe...so meine Strategie. Natürlich jeder handelt für sich. Ich bin hier bei Ariva weil ich hoffe mit mehr Trader zusammenzuarbeiten, nur so können wir gemeinsam was bewirken... Liebe Grüße an alle noch Investierte hier bei RBI
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Häufig gestellte Fragen zur Raiffeisen Bank International Aktie und zum Raiffeisen Bank International Kurs

Der aktuelle Kurs der Raiffeisen Bank International Aktie liegt bei 39,38 €.

Für 1.000€ kann man sich 25,39 Raiffeisen Bank International Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Raiffeisen Bank International Aktie lautet RAIFF.

Die 1 Monats-Performance der Raiffeisen Bank International Aktie beträgt aktuell 2,52%.

Die 1 Jahres-Performance der Raiffeisen Bank International Aktie beträgt aktuell 80,32%.

Der Aktienkurs der Raiffeisen Bank International Aktie liegt aktuell bei 39,38 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 2,52% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Raiffeisen Bank International eine Wertentwicklung von 30,27% aus und über 6 Monate sind es 56,58%.

Das 52-Wochen-Hoch der Raiffeisen Bank International Aktie liegt bei 38,70 €.

Das 52-Wochen-Tief der Raiffeisen Bank International Aktie liegt bei 18,70 €.

Das Allzeithoch von Raiffeisen Bank International liegt bei 42,70 €.

Das Allzeittief von Raiffeisen Bank International liegt bei 8,88 €.

Die Volatilität der Raiffeisen Bank International Aktie liegt derzeit bei 42,19%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Raiffeisen Bank International in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 12,37 Mrd. €

Insgesamt sind 328,4 Mio Raiffeisen Bank International Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Raiffeisen Bank International bei 60%. Erfahre hier mehr

Raiffeisen Bank International hat seinen Hauptsitz in Österreich.

Das KGV der Raiffeisen Bank International Aktie beträgt 8,06.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Raiffeisen Bank International betrug 8.886.000.000 €.

Die nächsten Termine von Raiffeisen Bank International sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Raiffeisen Bank International zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 31.03.2025 eine Dividende in Höhe von 1,10 € gezahlt.

Zuletzt hat Raiffeisen Bank International am 31.03.2025 eine Dividende in Höhe von 1,10 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,90%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Raiffeisen Bank International wurde am 31.03.2025 in Höhe von 1,10 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,90%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 31.03.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,10 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.

Die Raiffeisen Bank International Aktie ist in den folgenden 3 großen ETFs enthalten:
  1. SPDR MSCI Europe Small Cap Value Weighted UCITS ETF
  2. iShares ATX UCITS ETF (DE)
  3. Xtrackers ATX UCITS ETF 1C