Trotz des operativen Erfolgs äußerte sich Garlinghouse besorgt über den Fortschritt der US-Krypto-Gesetzgebung. Zuvor hatte er mit einer Unterzeichnung des Clarity Act bis Ende April gerechnet. Nun hat er seine Prognose auf Ende Mai gelegt.
Denn: Der Gesetzgebungsprozess in Washington gestaltet sich laut Garlinghouse mühsam. Er verglich die Entstehung der regulatorischen Rahmenbedingungen für digitale Assets mit einer Produktion, die länger dauert als ursprünglich angenommen.
Ein zentraler Streitpunkt bleibt die Debatte um Stablecoin-Renditen, bei der Coinbase zuletzt erneut Widerstand gegen die aktuelle Fassung des Gesetzentwurfs leistete. Diese Komplikationen bremsen den Prozess aus.
Garlinghouse warnte zudem eindringlich vor einer weiteren Instrumentalisierung der Krypto-Thematik für politische Zwecke. “Viele Augen sind darauf gerichtet, wie die US-Regulierung aussehen wird und ob sie tatsächlich umgesetzt wird”, so Garlinghouse.
Und weiter: “Wir wollen sicherstellen, dass es nicht zu einem weiteren “Gary-Gensler-Moment” kommt, bei dem es um Politik geht und nicht darum, was gut für die Vereinigten Staaten ist.” Ziel müsse eine Gesetzgebung sein, die Innovation fördert, statt sie durch politische Grabenkämpfe zu behindern.
Direkte Auswirkungen auf den XRP-Kurs lassen sich aus den Aussagen von Brad Garlinghouse zunächst nicht ableiten. Der Ausbau institutioneller Handelsinfrastruktur könnte jedoch langfristig die Liquidität und Marktteilnahme rund um den Coin erhöhen.
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