Der Zahlungsriese testet Ripple und Hedera für schnellere und effizientere grenzüberschreitende Transaktionen.
Der internationale Zahlungsriese SWIFT erprobt erstmals Ripple’s XRP Ledger und Hedera Hashgraph (HBAR) für grenzüberschreitende Transaktionen. Ziel der Tests ist die Integration von Blockchain in bestehende Bankensysteme auf Basis des ISO-20022-Standards.
XRP überzeugt durch nahezu sofortige Settlement-Zeiten und 1.500 Transaktionen pro Sekunde bei minimalem Energieverbrauch. HBAR bietet mit Hashgraph-Konsensverfahren über 10.000 Transaktionen pro Sekunde, ebenfalls energieeffizient und mit starker Governance.
SWIFT wurde 1973 gegründet und ist heute eines der größten Netzwerke für Zahlungsabwicklungen der Welt. 11.000 Kreditinstitute nutzen es. Man wickelt jährlich über 150 Billionen US-Dollar an Zahlungen ab.
Selbst ein Bruchteil auf der Blockchain könnte massiven Nachfrageschub für XRP und HBAR bedeuten. Trotz der Nachricht blieben die Kurse unbeeindruckt und bewegen sich leicht ins Minus.
Seit 2023 entwickelt SWIFT mehrere Services für Blockchains, u. a. mit Chainlink. Die Tests signalisieren wachsende Offenheit großer Finanzinfrastrukturen gegenüber Blockchain-Lösungen. Parallel verstärken Aufsichtsbehörden wie die US-SEC (“Project Crypto”) und asiatische Regulatoren ihre Bemühungen zur Regulierung und Integration digitaler Assets.
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