Nutzt der Ripple-Gründer die XRP-Investoren als "Exit-Liquidität"?
Ripple-Mitgründer Chris Larsen hat XRP im Wert von rund 200 Millionen US-Dollar an Börsen transferiert. Er hält noch Token im Wert von 8,8 Milliarden US-Dollar – Analysten warnen vor Exit-Liquidität.
Eine Wallet, die Ripple-Mitgründer Chris Larsen zugeordnet wird, hat in den vergangenen zehn Tagen 50 Millionen XRP im Wert von rund 200 Millionen US-Dollar an mehrere Börsen übertragen.
Der Schritt sorgt innerhalb der Community für Unsicherheit. CryptoQuant-Analyst J. A. Maartunn warnt XRP-Investoren davor, als “Exit-Liquidität” zu fungieren.
Larsen könnte die XRP-Investoren als Exit-Liquidität ausnutzen, indem er große Token-Bestände in Marktphasen mit hoher Nachfrage verkauft – typischerweise nahe lokaler Kurshochs –, um maximale Gewinne zu realisieren, während nachrückende Käufer Kursverluste tragen.
Larsen selbst soll laut aktuellen Blockchain-Daten weiterhin über 2,58 Milliarden XRP verfügen. Beim aktuellen Kursniveau entspricht das einem Wert von rund 8,8 Milliarden US-Dollar. Ein Verkauf größerer Bestände könnte erheblichen Abwärtsdruck auf den Markt ausüben.
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