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| Geld/Brief | - / - |
| Spread | - |
| Schluss Vortag | 23,68 € |
| Gehandelte Stücke | 309.082 |
| Tagesvolumen Vortag | 5.490.675 € |
| Tagestief 23,70 € Tageshoch 24,30 € | |
| 52W-Tief 20,86 € 52W-Hoch 33,50 € | |
| Jahrestief 20,86 € Jahreshoch 31,04 € | |
| Umsatz in Mio. | 4.513 € |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 344,00 € |
| Jahresüberschuss in Mio. | 79,76 € |
| Umsatz je Aktie | 42,82 € |
| Gewinn je Aktie | 0,75 € |
| Gewinnrendite | +2,79% |
| Umsatzrendite | +1,75% |
| Return on Investment | +1,24% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 2.797 € |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 35,39 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 0,98 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 0,62 |
| Eigenkapitalrendite | +2,77% |
| Eigenkapitalquote | +44,51% |
| Aktienanleihen | 8 | |
| Express-Zertifikate | 4 | |
| Bonus-Zertifikate | 1 |
| Optionsscheine | 69 | |
| Knock-Outs | 49 | |
| Faktor-Zertifikate | 26 |
| Dividendenrendite 3,78% |
| Auszahlungen/Jahr 1 |
| Gesteigert seit 1 Jahr |
| Keine Senkung seit 4 Jahren |
| Stabilität der Dividende 0,65 (max 1,00) |
| Jährlicher -4,57% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 20,27% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 43,48% (auf den Gewinn/FFO) quote % (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung -50,00% |
| Datum | Dividende |
| 12.05.2026 | 0,95 € |
| 21.05.2025 | 0,95 € |
| 10.05.2024 | 0,90 € |
| 09.05.2023 | 0,90 € |
| 05.05.2022 | 0,75 € |
| 06.05.2021 | 0,60 € |
| 28.10.2020 | 0,60 € |
| 08.05.2019 | 0,50 € |
| 30.06.2026 | Quartalsmitteilung |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 24,04 € | +1,61% | 23,66 € | 04.06.26 | |
| Frankfurt | 23,94 € | -0,83% | 24,14 € | 04.06.26 | |
| Hamburg | 23,90 € | +0,67% | 23,74 € | 04.06.26 | |
| Hannover | 23,90 € | +0,67% | 23,74 € | 04.06.26 | |
| München | 23,76 € | +0,25% | 23,70 € | 04.06.26 | |
| Stuttgart | 24,00 € | +1,10% | 23,74 € | 04.06.26 | |
| Xetra | 23,80 € | +0,51% | 23,68 € | 04.06.26 | |
| L&S RT | 23,99 € | +1,05% | 23,74 € | 04.06.26 | |
| Wien | 23,80 € | +0,51% | 23,68 € | 04.06.26 | |
| Nasdaq OTC Other | 36,6709 $ | +5,62% | 34,72 $ | 09.02.26 | |
| Tradegate | 23,96 € | +0,76% | 23,78 € | 04.06.26 | |
| Quotrix | 24,04 € | +1,43% | 23,70 € | 04.06.26 | |
| Gettex | 23,98 € | +1,10% | 23,72 € | 04.06.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 04.06.26 | 23,92 | 3,89 M |
| 03.06.26 | 23,68 | 5,49 M |
| 02.06.26 | 24,16 | 7,27 M |
| 01.06.26 | 24,10 | 11,2 M |
| 29.05.26 | 24,20 | 16,2 M |
| 28.05.26 | 24,08 | 9,44 M |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 24,08 € | -0,66% |
| 1 Monat | 24,36 € | -1,81% |
| 6 Monate | 29,04 € | -17,63% |
| 1 Jahr | 32,44 € | -26,26% |
| 5 Jahre | 32,16 € | -25,62% |
| Marktkapitalisierung | 2,63 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 109,20 Mio. |
| Streubesitz | 30,70% |
| Währung | EUR |
| Land | Österreich |
| Sektor | Grundstoffe |
| Branche | Baustoffe |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +69,30% | Weitere |
| +30,70% | Streubesitz |
Wienerberger ist für mich kein spektakulärer Wachstumswert, sondern ein zyklischer Qualitätswert mit solider industrieller Substanz, vernünftiger Bilanz und einer inzwischen deutlich besseren Aufstellung als viele Anleger noch im Kopf haben. Das Unternehmen wurde 1819 in Wien gegründet, ist seit 1869 an der Wiener Börse notiert und hat sich vom klassischen Ziegelhersteller zu einem internationalen Anbieter von Lösungen für Gebäudehülle sowie Wasser- und Energiemanagement entwickelt. Heute ist Wienerberger mit mehr als 200 Produktionsstandorten in Europa, Nordamerika und Indien vertreten; das Management betont selbst, dass mehr als die Hälfte von Umsatz und Ergebnis inzwischen aus Roofing- und Piping-Aktivitäten stammen. Genau das ist der entscheidende Punkt: Wienerberger ist heute breiter, weniger eindimensional und strategisch besser als das alte Bild vom bloßen Ziegelkonzern. (Corporate Website)
Fundamental war 2025 trotz des schwachen Neubauumfelds ein ordentliches Jahr. Der Konzern erzielte 4,6 Milliarden Euro Umsatz, ein operatives EBITDA von 754 Millionen Euro, einen Nettogewinn von 168 Millionen Euro, ein Ergebnis je Aktie von 1,52 Euro und einen freien Cashflow von 474 Millionen Euro. Das ist wichtig, weil diese Zahlen in einem Marktumfeld erzielt wurden, das von anhaltender Schwäche im Wohnungsneubau, makroökonomischer Unsicherheit und geopolitischen Belastungen geprägt war. Anders gesagt: Wienerberger hat 2025 nicht deshalb gut verdient, weil der Markt Rückenwind gab, sondern weil das Unternehmen Kosten diszipliniert gesteuert, den Produktmix verbessert und seine breitere Aufstellung ausgespielt hat. (Corporate Website)
Auch die Bilanz wirkt tragfähig, nicht makellos, aber beherrschbar. Die Nettoverschuldung lag Ende 2025 bei 1,636 Milliarden Euro, der Leverage bei 2,2x, das Gearing bei 58 Prozent. Das ist für einen kapitalintensiven Baustoffkonzern kein Leichtgewicht, aber auch kein Alarmzeichen. Positiv ist vor allem, dass der freie Cashflow stark war und die Nettoverschuldung gegenüber 2024 zurückging. Gleichzeitig hält Wienerberger an der Ausschüttung fest: Für das Geschäftsjahr 2025 wurden erneut 0,95 Euro je Aktie vorgeschlagen. Beim Kurs um 24,3 bis 25,4 Euro am 9./10. April 2026 ergibt das eine Dividendenrendite von grob 3,7 bis 3,9 Prozent. Das ist kein Hochdividendenwert, aber für einen industriellen Zykliker mit Investitions- und M&A-Spielraum eine respektable Ausschüttung. (Corporate Website)
Bewertungsseitig wirkt die Aktie auf diesem Niveau eher günstig bis moderat bewertet. Auf Basis eines Kurses von rund 24,2 Euro und des 2025er EPS von 1,52 Euro liegt das KGV bei rund 15,9. Rechnet man mit rund 109,5 Millionen Aktien und 1,636 Milliarden Euro Nettoschulden, kommt man auf einen Unternehmenswert von gut 4,29 Milliarden Euro; das entspricht einem EV/EBITDA von rund 5,7 auf Basis des 2025er operativen EBITDA. Für einen Konzern mit starker Marktstellung, langer Historie, solider Cashflow-Erzeugung und realistischen Chancen auf Ergebnisnormalisierung in einem besseren Bauzyklus ist das keine teure Bewertung. Der Markt zahlt hier erkennbar einen Abschlag auf die Zyklik und auf das schwache europäische Neubauumfeld. Das ist nachvollziehbar, aber aus meiner Sicht inzwischen eher zu vorsichtig als zu optimistisch. (Corporate Website)
Die operative Story für die nächsten Jahre hängt an drei Hebeln. Erstens: Erholung im Wohnungsneubau, vor allem in Europa. Hier ist Wienerberger weiter abhängig, gerade im Wand- und Ziegelgeschäft. Zweitens: weiteres Wachstum in Renovierung, Dach, Wasser- und Infrastrukturprodukten. Genau dort hat sich der Konzern in den letzten Jahren gezielt hingeschoben, unter anderem durch die Übernahme von Terreal, wodurch Wienerberger Anfang 2024 zum führenden europäischen Anbieter von innovativen Dach- und Solar-End-to-End-Lösungen ausgebaut wurde. Drittens: disziplinierte Zukäufe. Im Februar 2026 wurde der Erwerb von 50 Prozent plus einer Aktie an Italcer vereinbart, mit Option auf den Rest ab dem ersten Halbjahr 2027; im März 2026 folgte die Übernahme der schwedischen NEWS Group, um die Position im Wassermanagement in den Nordics zu stärken. Strategisch ist das stimmig: weniger Abhängigkeit vom reinen Neubau, mehr Exposure zu Renovierung, Dach und Wasserinfrastruktur. (annualreport.wienerberger.com)
Genau darin liegt aber auch das Hauptrisiko. Wienerberger ist kein defensiver Versorger und kein Burggraben-Wunder ohne Konjunkturrisiken. Wenn Europa im Wohnungsneubau länger schwach bleibt, Zinsen real hoch bleiben oder sich Renovierungs- und Infrastrukturmärkte ebenfalls abschwächen, dann wird die Ertragsnormalisierung zäher als viele hoffen. Das Management selbst erwartet für 2026 nur eine leichte Verbesserung beim operativen EBITDA auf rund 760 Millionen Euro und geht ausdrücklich nicht von einer breiten strukturellen Erholung im Wohnungsneubau aus. Das ist ein nüchterner, glaubwürdiger Ausblick und zugleich ein Warnsignal für alle, die hier auf eine schnelle Gewinnexplosion setzen. Wienerberger ist eher ein Fall für Geduld als für Euphorie. (Corporate Website)
Für einen Anlagehorizont von 5 bis 15 Jahren finde ich die Aktie trotzdem interessant. Der Grund ist simpel: Baustoffe bleiben zyklisch, aber die Kombination aus Sanierung des Gebäudebestands, Wasserinfrastruktur, Energieeffizienz, Dachsystemen und dezentralen Wasserlösungen ist strukturell brauchbarer als das alte, stark auf Ziegel und Neubau fokussierte Modell. Wienerberger profitiert nicht nur von mehr Bauen, sondern zunehmend auch von Erneuern, Modernisieren und Infrastrukturinvestitionen. Das macht die Firma qualitativ besser, auch wenn sie dadurch nicht unzyklisch wird. Ich halte Wienerberger deshalb für einen vernünftig geführten Industriewert, der im nächsten Aufschwung deutlich mehr Hebel haben dürfte, als der aktuelle Kurs suggeriert. (Corporate Website)
Mein Urteil zur Aktie per 10.04.2026 ist deshalb: eher unterbewertet als fair bewertet, aber nur für Anleger, die Zyklik aushalten können. Mein konservatives 12- bis 24-Monats-Kursziel liegt bei 28 Euro, mein Basisszenario bei 31 Euro und mein optimistisches Szenario bei 36 Euro. Im negativen Szenario, also bei anhaltender Bauflaute, Integrationsproblemen oder schwächerem Cashflow, halte ich auch Kurse um 20 bis 22 Euro für möglich. Auf 5 bis 15 Jahre sehe ich die Chance auf eine ordentliche Gesamtrendite aus Dividende, moderatem Gewinnwachstum, möglichen weiteren Portfolioverbesserungen und einer Bewertungsnormalisierung. Die Aktie ist aus meiner Sicht kein Selbstläufer, aber auf dem damaligen Niveau ein vernünftiger Kauf für geduldige Anleger, die keinen glamourösen, sondern einen industriell soliden Compounder mit Zyklik suchen.
Autor: ChatGPT
Probleme nicht (siehe Jahr 2007), dann wäre der Kurs vermutlich bei ca. 40-60 €. Also kaufen, wenn es keine Probleme gibt, also bei 40 €. Jeder wie er möchte.
"In ihrem traditionellem Kerngeschäft - Ziegel - bläst Wienerberger derzeit von den Märkten starker Gegenwind entgegen", schreibt das Unternehmen. Rund 90 Prozent des Umsatzes würden in Europa erwirtschaftet, wo der für Ziegel wichtige Wohnungsneubau in nahezu allen Ländern rückläufig sei. "In einigen Märkten wird die Anzahl von errichteten Ein- und Zweifamilienhäusern in diesem Jahr sogar deutlich unter dem Niveau des Krisenjahrs 2009 liegen." Deutliche Rückgänge bei Ziegeln habe es jedenfalls in Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Polen und Tschechien gegeben.
Durch die Umsatz- und Ergebnisbeiträge von Pipelife hätten die Rückgänge im Ziegelgeschäft aber mehr als ausgeglichen werden können, erklärte Vorstandschef Heimo Scheuch. Mit einem Umsatz von 800 Millionen mache die Pipelife die Wienerberger Gruppe vom Ziegelproduzenten zum Baustoffkonzern. Die Wienerberger- Nettoverschuldung erhöhte sich insbesondere durch die Übernahme von Pipelife auf 749 Mio. Euro.
Scheuch erwartet auch für das Gesamtjahr, dass Umsatz- und Ergebnisrückgänge bei den Ziegeln in Europa von der Pipelife sowie durch "die positive Entwicklung in Nordamerika kompensiert werden können". Das operative EBITDA solle 2012 ungefähr auf Vorjahresniveau bleiben. In Nordamerika verbuchte die Wienerberger im bisherigen Jahresverlauf eine 40-prozentige Umsatzsteigerung und ein positives EBITDA (6 Mio. Euro). Aus den derzeit geplanten gerade umgesetzten Kostensenkungsmaßnahmen werden Einsparungen von rund 40 Mio. Euro bis Ende 2013 erwartet, 13 Millionen davon bereits 2012.
Für das Gesamtjahr 2012 seien zahlungswirksame Einmalkosten von rund 14 Mio. Euro sowie Sonderabschreibungen von rund 15 Mio. Euro veranschlagt. "Abhängig von der weiteren konjunkturellen Entwicklung behält sich Wienerberger die Umsetzung von zusätzlichen Optimierungsschritten vor."
Wegen der "geringen Visibilität" gab Scheuch keinen Ausblick für das nächste Jahr. Die Stärke des Wienerberger-Geschäftsmodells liege "in der Generierung von hohen Cashflows auch in einem schwierigen Marktumfeld". Im Falle eines zukünftigen Aufschwungs werde man von starkem Wachstum im Wohnbau profitieren können. Derzeit ist für ihn aber noch keine Besserung absehbar. ![]()