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Attraktive Knock-Outs auf RTX Corp
Typ Hebel Bid / Ask WKN
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FD20S3
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Alle Knock-Outs auf RTX Corp

RTX Aktie

Aktie
WKN:  A2PZ0R ISIN:  US75513E1010 US-Symbol:  RTX Branche:  Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung Land:  USA
204,81 $
+1,31 $
+0,64%
173,72 € 18.02.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
209,21 Mrd. €
Streubesitz
18,30%
KGV
32,69
Dividende
2,67 $
Dividendenrendite
1,46%
Nachhaltigkeits-Score
54 %
Index-Zuordnung
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RTX Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

RTX Corp, mit Hauptsitz in Arlington, Virginia, ist ein globaler Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungskonzern, der aus der Fusion von Raytheon Company und United Technologies Corporation hervorging. Das Unternehmen zählt zu den weltweit größten Anbietern von zivilen und militärischen Luftfahrttechnologien, Rüstungselektronik und Raumfahrtsystemen. RTX agiert als technologischer Systemintegrator mit hohem Anteil wiederkehrender Umsätze aus Wartung, Ersatzteilen und langfristigen Serviceverträgen. Für institutionelle und konservative Privatanleger ist die Aktie vor allem als defensiver Wert mit starkem Bezug zu staatlichen Verteidigungsetats sowie zum globalen Luftverkehrszyklus relevant.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von RTX basiert auf der Entwicklung, Produktion und langfristigen Betreuung komplexer Systeme für Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt. Das Unternehmen kombiniert hochspezialisierte Hardware wie Triebwerke, Avionik, Radar- und Raketensysteme mit Software, Sensorik, Datenfusion und digitalen Services. Einnahmen generiert RTX über den Verkauf von Neuanlagen, über Aftermarket-Geschäfte, Modernisierungen, Upgrades und langfristige Wartungs- und Instandhaltungsverträge. Ein zentraler Baustein ist das Power-by-the-Hour- und Service-Modell im Triebwerks- und Komponentenbereich, bei dem Kunden für Verfügbarkeit und Einsatzstunden statt für einzelne Produkte zahlen. Dadurch entstehen planbare Cashflows und hohe Wechselbarrieren. RTX operiert primär im B2B- und B2G-Segment, adressiert also Flugzeughersteller, Airlines, Verteidigungsministerien, Regierungsbehörden und Sicherheitsorganisationen weltweit. Der Konzern setzt stark auf vertikale Integration, proprietäre Technologien und lange Produktlebenszyklen, was zu einem ausgeprägten Burggraben führt.

Mission und strategische Leitlinien

RTX formuliert seine Mission im Kern als Bereitstellung von Technologien, die die Sicherheit von Staaten erhöhen, den globalen Luftverkehr effizienter machen und den Zugang zum Weltraum erweitern. Das Unternehmen fokussiert sich auf technologische Überlegenheit in Bereichen wie vernetzte Gefechtsführung, präzisionsgelenkte Wirkung, Cyber- und elektronische Kriegführung, Triebwerkseffizienz sowie satellitengestützte Kommunikation. Die strategischen Leitlinien umfassen:
  • konsequente Fokussierung auf Kernkompetenzen in Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigungselektronik
  • kontinuierliche Steigerung der F&E-Intensität zur Sicherung technologischer Führungspositionen
  • Stärkung der Aftermarket-Erträge als Stabilitätsanker über Zyklen
  • Disziplinierte Portfolio-Steuerung durch Desinvestitionen randständiger Aktivitäten und Fokussierung auf margenstarke Segmente
  • Integration digitaler Technologien, Datenanalyse und Vernetzung in bestehende Plattformen
Die Mission ist klar auf langfristige Partnerschaften mit Regierungen und Industriekunden ausgerichtet, mit Schwerpunkt auf Zuverlässigkeit, Missionsverfügbarkeit und technologischer Dominanz.

Produkte und Dienstleistungen

RTX deckt ein breites Spektrum an Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungstechnologien ab. Zentrale Produkt- und Servicekategorien sind:
  • Triebwerke und Antriebssysteme: zivile und militärische Turbofan-Triebwerke, Hilfstriebwerke, Komponenten und Ersatzteile, inklusive umfassender Instandhaltungs- und Overhaul-Dienstleistungen
  • Avionik und Flugzeugsysteme: Cockpit-Systeme, Flugsteuerungen, Kommunikations- und Navigationssysteme, Kabinensysteme sowie elektrische und hydraulische Komponenten
  • Sensorik und Radarsysteme: Luft- und bodengebundene Radare, Frühwarnsysteme, Luftraumüberwachungs- und Feuerleitsysteme
  • Lenkflugkörper und Raketenabwehr: Luftabwehrsysteme, Abfangraketen, Luft-Boden- und Luft-Luft-Raketen, Präzisionsmunition
  • Weltraumsysteme: Satelliten, Nutzlasten, Bodensegmente, Kommunikations- und Aufklärungssysteme für militärische und zivile Kunden
  • Cyber- und elektronische Kriegführung: Lösungen für Informationssicherheit, SIGINT, elektronische Gegenmaßnahmen, gesicherte Kommunikation
  • Aftermarket- und Lifecycle-Services: Wartung, Modernisierung, Upgrades, Flottenmanagement, Datenanalyse und Zustandsüberwachung
Die Kombination aus hochkomplexen Plattformen, Subsystemen und Services schafft eine integrierte Wertschöpfungskette mit hoher Kundeneinbindung.

Business Units und Konzernstruktur

RTX gliedert sich im Wesentlichen in drei große operative Segmente, die entlang der Wertschöpfungskette der Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie positioniert sind:
  • Pratt & Whitney: Entwicklung und Produktion von zivilen und militärischen Triebwerken, einschließlich moderner Getriebefan-Triebwerke für schmalrumpfige Verkehrsflugzeuge sowie Antriebe für Kampfflugzeuge. Ein wesentlicher Ergebnisbeitrag stammt aus langfristigen Wartungsverträgen und Ersatzteilumsätzen.
  • Collins Aerospace: Fokus auf Flugzeugsysteme und -komponenten, Avionik, Interieurs, Fahrwerke, elektrische Systeme, Missionssysteme und Aftermarket-Services. Collins Aerospace bedient sowohl Erstausrüstung (OEM) als auch das weltweite Wartungs- und Ersatzteilgeschäft für zivile und militärische Kunden.
  • Raytheon: Schwerpunkt auf Verteidigungselektronik, Lenkflugkörpern, Raketenabwehr, Sensorik, C4ISR-Systemen, Cyber- und Raumfahrtlösungen. Dieses Segment steht in enger Beziehung zu staatlichen Auftraggebern, insbesondere in den USA und verbündeten Ländern.
Die Holding RTX Corp bündelt zentrale Funktionen wie Kapitalallokation, Risiko- und Compliance-Management sowie konzernweite Forschungsinitiativen. Die Diversifikation über drei komplementäre Sparten reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Marktzyklen.

Unternehmensgeschichte

RTX Corp entstand aus einer Reihe bedeutender industrieller Transformationen. Die heutige Struktur geht auf die Fusion von Raytheon Company, einem traditionsreichen US-Rüstungselektronikkonzern mit Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert, und Teilen der ehemaligen United Technologies Corporation zurück. United Technologies hatte zuvor das Luft- und Raumfahrtgeschäft in eigenständigen Einheiten gebündelt und nicht zum Kerngeschäft gehörende Sparten abgespalten. Die Kombination von Raytheons Verteidigungselektronik mit den Luftfahrtaktivitäten von Pratt & Whitney und Collins Aerospace formte einen breit diversifizierten Aerospace- und Defense-Konzern. In den Folgejahren optimierte RTX sein Portfolio durch gezielte Veräußerungen randständiger oder regulatorisch sensibler Aktivitäten und verstärkte seine Fokussierung auf Hochtechnologie, Rüstung und Raumfahrt. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von kontinuierlicher Konsolidierung, der Integration zahlreicher Akquisitionen sowie einer wachsenden internationalen Ausrichtung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

RTX verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken:
  • Technologische Tiefe: Jahrzehntelange Erfahrung in Triebwerksentwicklung, Radar- und Lenkflugkörpersystemen, kombiniert mit hohen F&E-Aufwendungen, schafft technologische Eintrittsbarrieren.
  • Langfristige Plattformbindung: Militärische und zivile Plattformen bleiben oft mehrere Jahrzehnte im Einsatz. Einmal integrierte Systeme von RTX werden nur selten durch Wettbewerber ersetzt, da sicherheitskritische Zulassungen und Schnittstellentests erheblichen Aufwand verursachen.
  • Aftermarket-Dominanz: Eine große installierte Basis von Triebwerken und Systemen sorgt für wiederkehrende Service- und Ersatzteilumsätze mit hohen Margen und Planbarkeit.
  • Vertrauensbeziehungen zu Regierungen: Langjährige Zusammenarbeit mit US-Behörden und Verbündeten sichert den Zugang zu sensiblen Projekten, die aus Sicherheitsgründen nicht beliebig international ausgeschrieben werden.
  • Skaleneffekte und globale Lieferkette: Die Größe des Konzerns ermöglicht Kostenvorteile in Beschaffung, Produktion und F&E, was sich in Wettbewerbsvorteilen bei komplexen Ausschreibungen niederschlägt.
Diese Faktoren schaffen eine Kombination aus technologischen, regulatorischen und beziehungsspezifischen Moats, die neue Marktteilnehmer vor hohe Hürden stellen.

Wettbewerbsumfeld

RTX agiert in stark konzentrierten, sicherheitskritischen Märkten mit wenigen globalen Hauptakteuren. Zu den zentralen Wettbewerbern zählen:
  • Lockheed Martin im Bereich Rüstung, Raketen, integrierte Waffensysteme und Raumfahrt
  • Boeing Defense, Space & Security in Verteidigung, Militärflugzeugen und Raumfahrt
  • Northrop Grumman in Radar-, Sensor- und Raumfahrtsystemen sowie in der Rüstungselektronik
  • BAE Systems und Leonardo als europäische Wettbewerber in Verteidigungselektronik und Plattformintegration
  • Safran und GE Aerospace im Triebwerks- und Komponentenmarkt für zivile und militärische Anwendungen
Der Wettbewerb ist durch oligopolistische Strukturen, starke Abhängigkeit von staatlichen Budgets und intensive Ausschreibungsverfahren geprägt. In vielen Segmenten treten die gleichen Unternehmen sowohl als Partner in Joint Ventures als auch als direkte Konkurrenten auf. Technologischer Vorsprung, Referenzprogramme, Lieferzuverlässigkeit und politische Rahmenbedingungen sind entscheidende Wettbewerbsfaktoren.

Management und Strategie

Das Management von RTX verfolgt eine klar auf Shareholder-Value, Technologie-Leadership und Risikostreuung ausgerichtete Strategie. Auf Konzernebene stehen Kapitaldisziplin und die Optimierung des Produktportfolios im Vordergrund. Dazu gehören:
  • Priorisierung von Investitionen in Hochtechnologiefelder wie Hyperschallabwehr, datengetriebene Wartung, Sensorfusion und weltraumgestützte Aufklärung
  • Fortlaufende Effizienzprogramme zur Senkung der Produktionskosten und Stabilisierung der Lieferketten
  • strikte Compliance- und Exportkontrollprozesse, um regulatorische Risiken im Verteidigungsgeschäft zu steuern
  • aktive Steuerung von Joint Ventures und Partnerschaften mit anderen OEMs und Systemanbietern
Das Top-Management betont regelmäßig die Bedeutung stabiler Dividendenpolitik und einer ausgewogenen Bilanzstruktur, um auch in Phasen geopolitischer Spannungen oder zyklischer Schwäche des Luftverkehrs handlungsfähig zu bleiben. Die Strategie zielt auf die Balance zwischen Wachstumsinvestitionen, technologischer Erneuerung und finanzieller Solidität.

Branchen- und Regionen-Analyse

RTX ist in zwei eng verflochtenen, aber unterschiedlich zyklischen Branchen tätig: zivile Luftfahrt einerseits, Verteidigung und Raumfahrt andererseits. Die zivile Luftfahrtbranche wird langfristig von steigender Passagiernachfrage, Flottenmodernisierung und Effizienzanforderungen getrieben, ist aber konjunktur- und krisensensibel. Triebwerke und Flugzeugsysteme profitieren vom Trend zu treibstoffeffizienten Flugzeugen und erweiterten Wartungsverträgen. Die Verteidigungs- und Raumfahrtindustrie hingegen wird vor allem durch sicherheitspolitische Entwicklungen, NATO-Verpflichtungen, regionale Konflikte und nationale Verteidigungsstrategien beeinflusst. Steigende Verteidigungsbudgets in den USA, Europa und Teilen des asiatisch-pazifischen Raums stärken die Nachfrage nach moderner Luftverteidigung, Raketenabwehr, Aufklärung und Cyberabwehr. Regional liegt der Schwerpunkt von RTX in Nordamerika, insbesondere auf den USA als Leitmarkt mit hohen und relativ planbaren Rüstungsbudgets. Europa und der asiatisch-pazifische Raum gewinnen an Bedeutung, sowohl als Absatzmärkte als auch als Standorte für Fertigung und Forschung. Gleichzeitig unterliegt das internationale Geschäft Exportkontrollen, Sanktionsregimen und politischen Restriktionen, was den Marktzugang in bestimmten Regionen limitiert.

Sonstige Besonderheiten

RTX ist in mehreren sicherheits- und technologiepolitisch sensiblen Bereichen aktiv, was besondere Governance-Strukturen erfordert. Exportbeschränkungen, Geheimhaltungsauflagen und nationale Sicherheitsinteressen beeinflussen Vertragsgestaltung, Partnerwahl und Produktionsstandorte. Zudem steht der Konzern wie die gesamte Luft- und Raumfahrtindustrie unter erheblichem Druck zur Dekarbonisierung. Effizientere Triebwerke, leichteres Material, verbesserte Aerodynamik und digitale Optimierung des Flugbetriebs sollen den CO2-Fußabdruck des Luftverkehrs reduzieren. In der Verteidigungssparte muss RTX sich mit ethischen und politischen Debatten über Rüstungsexporte, Einsatzgebiete und Rüstungskontrolle auseinandersetzen. Investoren sehen ESG-Kriterien zunehmend als relevanten Faktor, insbesondere in Bezug auf Umweltbelastung, Lieferketten-Transparenz, Korruptionsprävention und Menschenrechtsrisiken.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative Anleger liegt die Attraktivität von RTX in mehreren strukturellen Chancen:
  • Diversifizierte Ertragsbasis: Die Kombination aus ziviler Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt führt zu einer gewissen Glättung von Zyklen. Schwächen im Passagierverkehr können durch robuste Verteidigungsaufträge teilweise kompensiert werden.
  • Langfristige Verträge und Aftermarket: Wartungs- und Serviceverträge über Jahrzehnte sichern berechenbare Cashflows und erhöhen die Visibilität künftiger Erträge.
  • Technologischer Rückenwind: Steigende Anforderungen an Effizienz, Vernetzung, Luftverteidigung und Raumfahrtanwendungen stärken die Nachfrage nach Hochtechnologie-Lösungen, in denen RTX gut positioniert ist.
  • Starke Position im US-Verteidigungsmarkt: Die Rolle der USA als führende Militärmacht und die Tendenz zu steigenden Sicherheitsausgaben schaffen einen strukturellen Nachfragepfeiler.
  • Moat durch Zulassungen und Sicherheitsanforderungen: Komplexe Zertifizierungsprozesse im Luftfahrt- und Verteidigungsumfeld erschweren Neueintritte und schützen bestehende Marktanteile.
Diese Faktoren können für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont und Fokus auf Stabilität attraktiv sein, ohne jedoch Garantien für zukünftige Wertentwicklungen zu bieten.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Investoren sorgfältig abwägen sollten:
  • Politische und regulatorische Abhängigkeit: Ein erheblicher Teil des Geschäfts hängt von Verteidigungsbudgets, Exportgenehmigungen und politischen Prioritäten ab. Regierungswechsel oder Haushaltskürzungen können Programme verzögern oder reduzieren.
  • Programm- und Technologierisiken: Großprogramme in Luftfahrt und Rüstung sind anfällig für Kostenüberschreitungen, technische Probleme und Verzögerungen, die Margen und Reputation belasten können.
  • Konjunktur- und Krisensensitivität der zivilen Luftfahrt: Rezessionen, Pandemien oder Nachfrageeinbrüche im Flugverkehr können die Nachfrage nach neuen Flugzeugen und Aftermarket-Leistungen temporär schwächen.
  • Lieferketten- und Qualitätsrisiken: Globale Lieferketten, komplexe Bauteile und hohe Sicherheitsanforderungen machen das Unternehmen anfällig für Störungen, Qualitätsmängel und Rückrufaktionen, die Kosten und Haftungsrisiken verursachen können.
  • ESG- und Reputationsrisiken: Engagement in Rüstungsprojekten kann für bestimmte Anlegergruppen problematisch sein und zu Ausschlüssen aus nachhaltigen Anlageuniversen führen.
Aus Sicht eines konservativen Anlegers stellt RTX ein großes, technologisch führendes, aber klar sicherheitspolitisch exponiertes Unternehmen dar. Die Aktie bietet potenziell stabile, langfristig getragene Ertragsquellen, ist jedoch gleichzeitig stark von politischen Entscheidungen, geopolitischen Entwicklungen und technologischen Erfolgen einzelner Programme abhängig. Eine gründliche individuelle Risikoanalyse und Portfoliokontext-Betrachtung ist unverzichtbar; eine explizite Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Kursdaten

Geld/Brief 204,71 $ / 204,79 $
Spread +0,04%
Schluss Vortag 203,50 $
Gehandelte Stücke 3.481.604
Tagesvolumen Vortag 428.189.670 $
Tagestief 203,92 $
Tageshoch 205,49 $
52W-Tief 112,31 $
52W-Hoch 206,28 $
Jahrestief 182,40 $
Jahreshoch 206,28 $

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die RTX Aktie heute gestiegen?

  • In einem aktuellen Bericht wird hervorgehoben, dass RTX Corp. eine bedeutende Auftragslage im Bereich der Luft- und Raumfahrt hat, was auf eine starke Nachfrage nach ihren Produkten hinweist.
  • Das Unternehmen plant, seine Investitionen in Forschung und Entwicklung in den kommenden Jahren zu erhöhen, um Innovationen in der Technologie voranzutreiben.
  • Analysten zeigen sich optimistisch bezüglich der zukünftigen Wachstumsstrategien von RTX Corp., insbesondere im Hinblick auf den Ausbau ihrer globalen Präsenz.
Hinweis

Community: Diskussion zu RTX Corp

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • RTX meldet in den jüngsten Beiträgen starke Geschäftszahlen und Ergebnisverbesserungen (u. a. Umsatzsteigerung auf 88,6 Mrd. USD, bereinigtes EPS 6,29 USD) sowie eine Prognose für 2026 mit bereinigtem Umsatz von 92–93 Mrd. USD und erhöhtem bereinigtem Gewinn je Aktie, was vom Markt positiv aufgenommen wurde.
  • Mehrere Posts und verlinkte Artikel sehen RTX als Profiteur des aktuellen Rüstungsbooms und geopolitischer Spannungen (z. B. mögliche Patriot-Lieferungen, erhöhte Verteidigungsausgaben), wodurch Analystenempfehlungen, Käuferinteresse und Kursanstiege bis zu Allzeithochs gestützt werden.
  • Dem stehen bedeutende Risiken gegenüber: operative Probleme wie die Pratt-&-Whitney-Triebwerksmängel mit hohen Rückrufkosten, Cybervorfälle bei Collins, deutliche Kursvolatilität sowie Einschätzungen einiger Nutzer/Analysten, die auf hohe Bewertungen oder eine mögliche Überbewertung hinweisen.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 80.738 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 6.670 $
Jahresüberschuss in Mio. 5.013 $
Umsatz je Aktie 59,85 $
Gewinn je Aktie 3,54 $
Gewinnrendite +8,33%
Umsatzrendite +5,91%
Return on Investment +3,08%
Marktkapitalisierung in Mio. 156.095 $
KGV (Kurs/Gewinn) 32,69
KBV (Kurs/Buchwert) 2,59
KUV (Kurs/Umsatz) 1,93
Eigenkapitalrendite +7,94%
Eigenkapitalquote +36,94%

Derivate

Anlageprodukte (89)
Discount-Zertifikate 89
Hebelprodukte (1.068)
Optionsscheine 440
Knock-Outs 383
Faktor-Zertifikate 211
Capped Optionssch. 34

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 28 Jahre
Keine Senkung seit 28 Jahre
Stabilität der Dividende 0,99 (max 1,00)
Jährlicher 7,19% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 5,44% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 43,2% (auf den Gewinn/FFO)
quote 46,6% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 7,49%

Dividenden Historie

Datum Dividende
21.11.2025 0,68 $ (0,59 €)
15.08.2025 0,68 $ (0,58 €)
23.05.2025 0,68 $ (0,60 €)
21.02.2025 0,63 $ (0,60 €)
15.11.2024 0,63 $ (0,60 €)
16.08.2024 0,63 $ (0,57 €)
16.05.2024 0,63 $ (0,58 €)
22.02.2024 0,59 $ (0,55 €)
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Prognose & Kursziel

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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 172,50 +0,35%
171,90 € 18.02.26
Frankfurt 173,58 +1,60%
170,84 € 18.02.26
Hamburg 173,64 +2,92%
168,72 € 18.02.26
München 171,90 +2,02%
168,50 € 18.02.26
Stuttgart 173,86 +1,34%
171,56 € 18.02.26
Xetra 172,84 +1,25%
170,70 € 18.02.26
L&S RT 174,19 +1,22%
172,09 € 18.02.26
NYSE 204,81 $ +0,64%
203,50 $ 18.02.26
Nasdaq 204,77 $ +0,61%
203,52 $ 18.02.26
AMEX 204,86 $ +0,06%
204,73 $ 18.02.26
Wien 172,40 +1,07%
170,58 € 18.02.26
SIX Swiss Exchange 158,50 ¤ 0 %
158,50 ¤ 27.01.26
Tradegate 173,76 +1,21%
171,68 € 18.02.26
Quotrix 173,54 +1,54%
170,90 € 18.02.26
Gettex 173,54 +0,95%
171,90 € 18.02.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
18.02.26 203,69 19,3 M
17.02.26 203,50 430 M
13.02.26 200,06 610 M
12.02.26 201,14 981 M
11.02.26 196,51 345 M
10.02.26 195,19 681 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 196,51 $ +3,65%
1 Monat 201,92 $ +0,88%
6 Monate 155,50 $ +30,99%
1 Jahr 123,76 $ +64,58%
5 Jahre 72,88 $ +179,49%

Unternehmensprofil RTX Corp

RTX Corp, mit Hauptsitz in Arlington, Virginia, ist ein globaler Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungskonzern, der aus der Fusion von Raytheon Company und United Technologies Corporation hervorging. Das Unternehmen zählt zu den weltweit größten Anbietern von zivilen und militärischen Luftfahrttechnologien, Rüstungselektronik und Raumfahrtsystemen. RTX agiert als technologischer Systemintegrator mit hohem Anteil wiederkehrender Umsätze aus Wartung, Ersatzteilen und langfristigen Serviceverträgen. Für institutionelle und konservative Privatanleger ist die Aktie vor allem als defensiver Wert mit starkem Bezug zu staatlichen Verteidigungsetats sowie zum globalen Luftverkehrszyklus relevant.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von RTX basiert auf der Entwicklung, Produktion und langfristigen Betreuung komplexer Systeme für Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt. Das Unternehmen kombiniert hochspezialisierte Hardware wie Triebwerke, Avionik, Radar- und Raketensysteme mit Software, Sensorik, Datenfusion und digitalen Services. Einnahmen generiert RTX über den Verkauf von Neuanlagen, über Aftermarket-Geschäfte, Modernisierungen, Upgrades und langfristige Wartungs- und Instandhaltungsverträge. Ein zentraler Baustein ist das Power-by-the-Hour- und Service-Modell im Triebwerks- und Komponentenbereich, bei dem Kunden für Verfügbarkeit und Einsatzstunden statt für einzelne Produkte zahlen. Dadurch entstehen planbare Cashflows und hohe Wechselbarrieren. RTX operiert primär im B2B- und B2G-Segment, adressiert also Flugzeughersteller, Airlines, Verteidigungsministerien, Regierungsbehörden und Sicherheitsorganisationen weltweit. Der Konzern setzt stark auf vertikale Integration, proprietäre Technologien und lange Produktlebenszyklen, was zu einem ausgeprägten Burggraben führt.

Mission und strategische Leitlinien

RTX formuliert seine Mission im Kern als Bereitstellung von Technologien, die die Sicherheit von Staaten erhöhen, den globalen Luftverkehr effizienter machen und den Zugang zum Weltraum erweitern. Das Unternehmen fokussiert sich auf technologische Überlegenheit in Bereichen wie vernetzte Gefechtsführung, präzisionsgelenkte Wirkung, Cyber- und elektronische Kriegführung, Triebwerkseffizienz sowie satellitengestützte Kommunikation. Die strategischen Leitlinien umfassen:
  • konsequente Fokussierung auf Kernkompetenzen in Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigungselektronik
  • kontinuierliche Steigerung der F&E-Intensität zur Sicherung technologischer Führungspositionen
  • Stärkung der Aftermarket-Erträge als Stabilitätsanker über Zyklen
  • Disziplinierte Portfolio-Steuerung durch Desinvestitionen randständiger Aktivitäten und Fokussierung auf margenstarke Segmente
  • Integration digitaler Technologien, Datenanalyse und Vernetzung in bestehende Plattformen
Die Mission ist klar auf langfristige Partnerschaften mit Regierungen und Industriekunden ausgerichtet, mit Schwerpunkt auf Zuverlässigkeit, Missionsverfügbarkeit und technologischer Dominanz.

Produkte und Dienstleistungen

RTX deckt ein breites Spektrum an Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungstechnologien ab. Zentrale Produkt- und Servicekategorien sind:
  • Triebwerke und Antriebssysteme: zivile und militärische Turbofan-Triebwerke, Hilfstriebwerke, Komponenten und Ersatzteile, inklusive umfassender Instandhaltungs- und Overhaul-Dienstleistungen
  • Avionik und Flugzeugsysteme: Cockpit-Systeme, Flugsteuerungen, Kommunikations- und Navigationssysteme, Kabinensysteme sowie elektrische und hydraulische Komponenten
  • Sensorik und Radarsysteme: Luft- und bodengebundene Radare, Frühwarnsysteme, Luftraumüberwachungs- und Feuerleitsysteme
  • Lenkflugkörper und Raketenabwehr: Luftabwehrsysteme, Abfangraketen, Luft-Boden- und Luft-Luft-Raketen, Präzisionsmunition
  • Weltraumsysteme: Satelliten, Nutzlasten, Bodensegmente, Kommunikations- und Aufklärungssysteme für militärische und zivile Kunden
  • Cyber- und elektronische Kriegführung: Lösungen für Informationssicherheit, SIGINT, elektronische Gegenmaßnahmen, gesicherte Kommunikation
  • Aftermarket- und Lifecycle-Services: Wartung, Modernisierung, Upgrades, Flottenmanagement, Datenanalyse und Zustandsüberwachung
Die Kombination aus hochkomplexen Plattformen, Subsystemen und Services schafft eine integrierte Wertschöpfungskette mit hoher Kundeneinbindung.

Business Units und Konzernstruktur

RTX gliedert sich im Wesentlichen in drei große operative Segmente, die entlang der Wertschöpfungskette der Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie positioniert sind:
  • Pratt & Whitney: Entwicklung und Produktion von zivilen und militärischen Triebwerken, einschließlich moderner Getriebefan-Triebwerke für schmalrumpfige Verkehrsflugzeuge sowie Antriebe für Kampfflugzeuge. Ein wesentlicher Ergebnisbeitrag stammt aus langfristigen Wartungsverträgen und Ersatzteilumsätzen.
  • Collins Aerospace: Fokus auf Flugzeugsysteme und -komponenten, Avionik, Interieurs, Fahrwerke, elektrische Systeme, Missionssysteme und Aftermarket-Services. Collins Aerospace bedient sowohl Erstausrüstung (OEM) als auch das weltweite Wartungs- und Ersatzteilgeschäft für zivile und militärische Kunden.
  • Raytheon: Schwerpunkt auf Verteidigungselektronik, Lenkflugkörpern, Raketenabwehr, Sensorik, C4ISR-Systemen, Cyber- und Raumfahrtlösungen. Dieses Segment steht in enger Beziehung zu staatlichen Auftraggebern, insbesondere in den USA und verbündeten Ländern.
Die Holding RTX Corp bündelt zentrale Funktionen wie Kapitalallokation, Risiko- und Compliance-Management sowie konzernweite Forschungsinitiativen. Die Diversifikation über drei komplementäre Sparten reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Marktzyklen.

Unternehmensgeschichte

RTX Corp entstand aus einer Reihe bedeutender industrieller Transformationen. Die heutige Struktur geht auf die Fusion von Raytheon Company, einem traditionsreichen US-Rüstungselektronikkonzern mit Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert, und Teilen der ehemaligen United Technologies Corporation zurück. United Technologies hatte zuvor das Luft- und Raumfahrtgeschäft in eigenständigen Einheiten gebündelt und nicht zum Kerngeschäft gehörende Sparten abgespalten. Die Kombination von Raytheons Verteidigungselektronik mit den Luftfahrtaktivitäten von Pratt & Whitney und Collins Aerospace formte einen breit diversifizierten Aerospace- und Defense-Konzern. In den Folgejahren optimierte RTX sein Portfolio durch gezielte Veräußerungen randständiger oder regulatorisch sensibler Aktivitäten und verstärkte seine Fokussierung auf Hochtechnologie, Rüstung und Raumfahrt. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von kontinuierlicher Konsolidierung, der Integration zahlreicher Akquisitionen sowie einer wachsenden internationalen Ausrichtung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

RTX verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken:
  • Technologische Tiefe: Jahrzehntelange Erfahrung in Triebwerksentwicklung, Radar- und Lenkflugkörpersystemen, kombiniert mit hohen F&E-Aufwendungen, schafft technologische Eintrittsbarrieren.
  • Langfristige Plattformbindung: Militärische und zivile Plattformen bleiben oft mehrere Jahrzehnte im Einsatz. Einmal integrierte Systeme von RTX werden nur selten durch Wettbewerber ersetzt, da sicherheitskritische Zulassungen und Schnittstellentests erheblichen Aufwand verursachen.
  • Aftermarket-Dominanz: Eine große installierte Basis von Triebwerken und Systemen sorgt für wiederkehrende Service- und Ersatzteilumsätze mit hohen Margen und Planbarkeit.
  • Vertrauensbeziehungen zu Regierungen: Langjährige Zusammenarbeit mit US-Behörden und Verbündeten sichert den Zugang zu sensiblen Projekten, die aus Sicherheitsgründen nicht beliebig international ausgeschrieben werden.
  • Skaleneffekte und globale Lieferkette: Die Größe des Konzerns ermöglicht Kostenvorteile in Beschaffung, Produktion und F&E, was sich in Wettbewerbsvorteilen bei komplexen Ausschreibungen niederschlägt.
Diese Faktoren schaffen eine Kombination aus technologischen, regulatorischen und beziehungsspezifischen Moats, die neue Marktteilnehmer vor hohe Hürden stellen.

Wettbewerbsumfeld

RTX agiert in stark konzentrierten, sicherheitskritischen Märkten mit wenigen globalen Hauptakteuren. Zu den zentralen Wettbewerbern zählen:
  • Lockheed Martin im Bereich Rüstung, Raketen, integrierte Waffensysteme und Raumfahrt
  • Boeing Defense, Space & Security in Verteidigung, Militärflugzeugen und Raumfahrt
  • Northrop Grumman in Radar-, Sensor- und Raumfahrtsystemen sowie in der Rüstungselektronik
  • BAE Systems und Leonardo als europäische Wettbewerber in Verteidigungselektronik und Plattformintegration
  • Safran und GE Aerospace im Triebwerks- und Komponentenmarkt für zivile und militärische Anwendungen
Der Wettbewerb ist durch oligopolistische Strukturen, starke Abhängigkeit von staatlichen Budgets und intensive Ausschreibungsverfahren geprägt. In vielen Segmenten treten die gleichen Unternehmen sowohl als Partner in Joint Ventures als auch als direkte Konkurrenten auf. Technologischer Vorsprung, Referenzprogramme, Lieferzuverlässigkeit und politische Rahmenbedingungen sind entscheidende Wettbewerbsfaktoren.

Management und Strategie

Das Management von RTX verfolgt eine klar auf Shareholder-Value, Technologie-Leadership und Risikostreuung ausgerichtete Strategie. Auf Konzernebene stehen Kapitaldisziplin und die Optimierung des Produktportfolios im Vordergrund. Dazu gehören:
  • Priorisierung von Investitionen in Hochtechnologiefelder wie Hyperschallabwehr, datengetriebene Wartung, Sensorfusion und weltraumgestützte Aufklärung
  • Fortlaufende Effizienzprogramme zur Senkung der Produktionskosten und Stabilisierung der Lieferketten
  • strikte Compliance- und Exportkontrollprozesse, um regulatorische Risiken im Verteidigungsgeschäft zu steuern
  • aktive Steuerung von Joint Ventures und Partnerschaften mit anderen OEMs und Systemanbietern
Das Top-Management betont regelmäßig die Bedeutung stabiler Dividendenpolitik und einer ausgewogenen Bilanzstruktur, um auch in Phasen geopolitischer Spannungen oder zyklischer Schwäche des Luftverkehrs handlungsfähig zu bleiben. Die Strategie zielt auf die Balance zwischen Wachstumsinvestitionen, technologischer Erneuerung und finanzieller Solidität.

Branchen- und Regionen-Analyse

RTX ist in zwei eng verflochtenen, aber unterschiedlich zyklischen Branchen tätig: zivile Luftfahrt einerseits, Verteidigung und Raumfahrt andererseits. Die zivile Luftfahrtbranche wird langfristig von steigender Passagiernachfrage, Flottenmodernisierung und Effizienzanforderungen getrieben, ist aber konjunktur- und krisensensibel. Triebwerke und Flugzeugsysteme profitieren vom Trend zu treibstoffeffizienten Flugzeugen und erweiterten Wartungsverträgen. Die Verteidigungs- und Raumfahrtindustrie hingegen wird vor allem durch sicherheitspolitische Entwicklungen, NATO-Verpflichtungen, regionale Konflikte und nationale Verteidigungsstrategien beeinflusst. Steigende Verteidigungsbudgets in den USA, Europa und Teilen des asiatisch-pazifischen Raums stärken die Nachfrage nach moderner Luftverteidigung, Raketenabwehr, Aufklärung und Cyberabwehr. Regional liegt der Schwerpunkt von RTX in Nordamerika, insbesondere auf den USA als Leitmarkt mit hohen und relativ planbaren Rüstungsbudgets. Europa und der asiatisch-pazifische Raum gewinnen an Bedeutung, sowohl als Absatzmärkte als auch als Standorte für Fertigung und Forschung. Gleichzeitig unterliegt das internationale Geschäft Exportkontrollen, Sanktionsregimen und politischen Restriktionen, was den Marktzugang in bestimmten Regionen limitiert.

Sonstige Besonderheiten

RTX ist in mehreren sicherheits- und technologiepolitisch sensiblen Bereichen aktiv, was besondere Governance-Strukturen erfordert. Exportbeschränkungen, Geheimhaltungsauflagen und nationale Sicherheitsinteressen beeinflussen Vertragsgestaltung, Partnerwahl und Produktionsstandorte. Zudem steht der Konzern wie die gesamte Luft- und Raumfahrtindustrie unter erheblichem Druck zur Dekarbonisierung. Effizientere Triebwerke, leichteres Material, verbesserte Aerodynamik und digitale Optimierung des Flugbetriebs sollen den CO2-Fußabdruck des Luftverkehrs reduzieren. In der Verteidigungssparte muss RTX sich mit ethischen und politischen Debatten über Rüstungsexporte, Einsatzgebiete und Rüstungskontrolle auseinandersetzen. Investoren sehen ESG-Kriterien zunehmend als relevanten Faktor, insbesondere in Bezug auf Umweltbelastung, Lieferketten-Transparenz, Korruptionsprävention und Menschenrechtsrisiken.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative Anleger liegt die Attraktivität von RTX in mehreren strukturellen Chancen:
  • Diversifizierte Ertragsbasis: Die Kombination aus ziviler Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt führt zu einer gewissen Glättung von Zyklen. Schwächen im Passagierverkehr können durch robuste Verteidigungsaufträge teilweise kompensiert werden.
  • Langfristige Verträge und Aftermarket: Wartungs- und Serviceverträge über Jahrzehnte sichern berechenbare Cashflows und erhöhen die Visibilität künftiger Erträge.
  • Technologischer Rückenwind: Steigende Anforderungen an Effizienz, Vernetzung, Luftverteidigung und Raumfahrtanwendungen stärken die Nachfrage nach Hochtechnologie-Lösungen, in denen RTX gut positioniert ist.
  • Starke Position im US-Verteidigungsmarkt: Die Rolle der USA als führende Militärmacht und die Tendenz zu steigenden Sicherheitsausgaben schaffen einen strukturellen Nachfragepfeiler.
  • Moat durch Zulassungen und Sicherheitsanforderungen: Komplexe Zertifizierungsprozesse im Luftfahrt- und Verteidigungsumfeld erschweren Neueintritte und schützen bestehende Marktanteile.
Diese Faktoren können für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont und Fokus auf Stabilität attraktiv sein, ohne jedoch Garantien für zukünftige Wertentwicklungen zu bieten.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Investoren sorgfältig abwägen sollten:
  • Politische und regulatorische Abhängigkeit: Ein erheblicher Teil des Geschäfts hängt von Verteidigungsbudgets, Exportgenehmigungen und politischen Prioritäten ab. Regierungswechsel oder Haushaltskürzungen können Programme verzögern oder reduzieren.
  • Programm- und Technologierisiken: Großprogramme in Luftfahrt und Rüstung sind anfällig für Kostenüberschreitungen, technische Probleme und Verzögerungen, die Margen und Reputation belasten können.
  • Konjunktur- und Krisensensitivität der zivilen Luftfahrt: Rezessionen, Pandemien oder Nachfrageeinbrüche im Flugverkehr können die Nachfrage nach neuen Flugzeugen und Aftermarket-Leistungen temporär schwächen.
  • Lieferketten- und Qualitätsrisiken: Globale Lieferketten, komplexe Bauteile und hohe Sicherheitsanforderungen machen das Unternehmen anfällig für Störungen, Qualitätsmängel und Rückrufaktionen, die Kosten und Haftungsrisiken verursachen können.
  • ESG- und Reputationsrisiken: Engagement in Rüstungsprojekten kann für bestimmte Anlegergruppen problematisch sein und zu Ausschlüssen aus nachhaltigen Anlageuniversen führen.
Aus Sicht eines konservativen Anlegers stellt RTX ein großes, technologisch führendes, aber klar sicherheitspolitisch exponiertes Unternehmen dar. Die Aktie bietet potenziell stabile, langfristig getragene Ertragsquellen, ist jedoch gleichzeitig stark von politischen Entscheidungen, geopolitischen Entwicklungen und technologischen Erfolgen einzelner Programme abhängig. Eine gründliche individuelle Risikoanalyse und Portfoliokontext-Betrachtung ist unverzichtbar; eine explizite Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 209,21 Mrd. €
Aktienanzahl 1,33 Mrd.
Streubesitz 18,30%
Währung EUR
Land USA
Sektor Industrie
Branche Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,12% Vanguard Group Inc
+8,42% State Street Corp
+7,35% BlackRock Inc
+5,63% Capital Research Global Investors
+4,18% Capital Research & Mgmt Co - Division 3
+3,12% Dodge & Cox
+2,24% JPMorgan Chase & Co
+2,18% Geode Capital Management, LLC
+2,16% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+2,12% Bank of America Corp
+1,54% Fisher Asset Management, LLC
+1,21% NORGES BANK
+1,19% Massachusetts Financial Services Company
+1,16% Franklin Resources Inc
+0,94% Northern Trust Corp
+0,78% Charles Schwab Investment Management Inc
+0,78% UBS Group AG
+0,71% Amvescap Plc.
+0,70% Wells Fargo & Co
+0,70% Sanders Capital, LLC
+25,48% Weitere
+18,30% Streubesitz

Community-Beiträge zu RTX Corp

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ARIVA.DE
Rückenwind für Rheinmetall: ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "RTX Corp" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Am Dienstagmittag haben die Verteidigungswerte RTX und Northrop Grumman ihre Geschäftszahlen vorgelegt. Die Branche kann sich vor Aufträgen kaum retten!

Lesen Sie den ganzen Artikel: Rückenwind für Rheinmetall: US-Rüstungsschmieden feuern aus allen Rohren!
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Highländer49
RTX
Beim Luftfahrt- und Rüstungskonzern RTX sind die Geschäfte Ende 2025 deutlich besser gelaufen als gedacht. So erzielte der konzerneigene Triebwerkshersteller Pratt & Whitney im vierten Quartal deutlich mehr Umsatz als von Analysten erwartet. Im laufenden Jahr will RTX-Chef Chris Calio Umsatz und Gewinn des Konzerns im Tagesgeschäft weiter nach oben treiben. Am Finanzmarkt kamen die Neuigkeiten gut an: Die RTX-Aktie gewann im vorbörslichen US-Handel rund drei Prozent an Wert. Im vergangenen Jahr steigerte RTX den Umsatz um zehn Prozent auf 88,6 Milliarden US-Dollar (74,7 Mrd Euro). Der Überschuss wuchs um 41 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar, der bereinigte Gewinn je Aktie um zehn Prozent auf 6,29 Dollar (Dollarkurs). Damit übertraf RTX die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Für 2026 fasst Calio einen bereinigten Umsatz zwischen 92 und 93 Milliarden Dollar ins Auge. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll auf 6,60 bis 6,80 Dollar klettern. Zu RTX gehören die Rüstungssparte Raytheon, der Luftfahrtzulieferer Collins Aerospace und der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney. Raytheon punktet mit seinen Patriot-Luftabwehrsystemen, die auch im Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland zum Einsatz kommen. Collins Aerospace machte im vergangenen Jahr Schlagzeilen, als ein Cyberangriff auf seine Computersysteme den Berliner Flughafen und andere Airports traf. Triebwerke von Pratt & Whitney treiben derweil etwa jeden zweiten Jet aus Airbus ' A320neo-Familie an, den meistgefragten Passagierjet der Welt. An diesen Turbinen ist auch der Münchner Triebwerkshersteller MTU beteiligt. Wegen eines von Pratt & Whitney eingesetzten fehlerhaften Pulvermetalls müssen seit dem Jahr 2023 allerdings rund 3000 Turbinen der Reihe zurück in die Werkstätten, was RTX und MTU eine Milliardensumme kostet. Quelle: dpa-AFX
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Highländer49
RTX
Die RTX-Aktie erlebte in den letzten Handelsstunden eine veritable Achterbahnfahrt. Nachdem der Kurs des US-Rüstungsriesen am Mittwochabend auf ein neues Allzeithoch geklettert war, ging es in den letzten Handelsstunden um fast -4% nach unten. Am Donnerstagmorgen ist die RTX-Aktie im europäischen Handel aber wieder mit gut +5% im Plus. Was steckt hinter den großen Kursschwankungen und wie sollten Anleger darauf reagieren? https://www.wallstreet-online.de/nachricht/20348190-rtx-aktie-achterbahnfahrt-nun
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ARIVA.DE
Nicht Rheinmetall: Diese Rüstungsaktien sind ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "RTX Corp" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Die Investmentbank Morgan Stanley hat die US-Verteidigungsbranche einem Update unterzogen. Auf diese Favoriten setzen die Experteninnen und Experten jetzt.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Nicht Rheinmetall: Diese Rüstungsaktien sind jetzt zum Kauf empfohlen!
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BackhandSmash
Trump freut sich,Raytheon verdient, die EU zahlt
Nach monatelangem Taktieren und wiederholten Lobeshymnen auf Kreml-Chef Wladimir Putin (72) scheint Trump die Geduld verloren zu haben. „Die Ukraine braucht dringend Schutz“, sagte er in der Nacht auf Montag auf dem Luftwaffenstützpunkt Andrews. „Wir schicken ihnen Patriots, aber die Europäische Union zahlt dafür. Wir zahlen nichts.“ Stattdessen werden die NATO-Staaten zur Kasse gebeten. Die Ankündigung kommt überraschend. Noch im Wahlkampf hatte Trump versprochen, den Krieg in der Ukraine „sofort“ zu beenden. Fünf Monate später tobt der Konflikt unvermindert weiter, und Russland hat seine Angriffe zuletzt massiv verschärft. Allein seit Anfang Juli setzte Moskau nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über 540 Drohnen ein, gefolgt von mehreren Angriffswellen mit hunderten weiteren Drohnen. Die Folge: Zahlreiche Tote und Verletzte, vor allem in ukrainischen Städten. -----Quelle: https://www.deraktionaer.de----- Das Flugabwehrsystem Patriot wird hauptsächlich von Raytheon Technologies (jetzt RTX) und Lockheed Martin hergestellt. Raytheon ist für die Entwicklung und Produktion der Radar- und Bodensysteme verantwortlich, während Lockheed Martin die Raketenkomponenten liefert. In Deutschland wird die Produktion von Patriot-Raketen, insbesondere des Typs GEM-T, durch ein Joint Venture von MBDA Deutschland und Raytheon in Schrobenhausen aufgebaut ----Quelle: Raytheon---------
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Häufig gestellte Fragen zur RTX Aktie und zum RTX Kurs

Der aktuelle Kurs der RTX Aktie liegt bei 173,7224 €.

Für 1.000€ kann man sich 5,76 RTX Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der RTX Aktie lautet RTX.

Die 1 Monats-Performance der RTX Aktie beträgt aktuell 0,88%.

Die 1 Jahres-Performance der RTX Aktie beträgt aktuell 64,58%.

Der Aktienkurs der RTX Aktie liegt aktuell bei 173,7224 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 0,88% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von RTX eine Wertentwicklung von 16,58% aus und über 6 Monate sind es 30,99%.

Das 52-Wochen-Hoch der RTX Aktie liegt bei 206,28 $.

Das 52-Wochen-Tief der RTX Aktie liegt bei 112,31 $.

Das Allzeithoch von RTX liegt bei 206,28 $.

Das Allzeittief von RTX liegt bei 51,14 $.

Die Volatilität der RTX Aktie liegt derzeit bei 27,21%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von RTX in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 209,21 Mrd. €

Insgesamt sind 1.349,0 Mio RTX Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +9,12% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 13.06.2005 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 13.06.2005 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von RTX bei 54%. Erfahre hier mehr

RTX hat seinen Hauptsitz in USA.

RTX gehört zum Sektor Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung.

Das KGV der RTX Aktie beträgt 32,69.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von RTX betrug 80,74 Mrd $.

Ja, RTX zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 21.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,68 $ (0,59 €) gezahlt.

Zuletzt hat RTX am 21.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,68 $ (0,59 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,33%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von RTX wurde am 21.11.2025 in Höhe von 0,68 $ (0,59 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,33%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 21.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,68 $ (0,59 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.