- Die asiatischen Börsen haben überwiegend nachgegeben.
- Südkorea verzeichnete das stärkste Wirtschaftswachstum.
- Der Nikkei 225 schloss 0,7 Prozent tiefer.
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Die Börse des Landes profitierte damit von neuen Wirtschaftsdaten. Zudem hatte SK Hynix einen deutlich Gewinnanstieg gemeldet. Die Wirtschaftsdaten hatten ein unerwartet starkes Wachstum gezeigt. Befeuert vom Boom der künstlichen Intelligenz war Südkoreas Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 1,7 Prozent gestiegen. Damit verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des ostasiatischen Landes das stärkste Wachstum seit fünfeinhalb Jahren. Das Wachstum fiel nahezu doppelt so hoch aus wie die ursprünglich von der Zentralbank herausgegebene Prognose von 0,9 Prozent.
An den anderen Märkten war unterdessen Zurückhaltung angesagt. Nach Ansicht von Christian Henke, Marktanalyst beim Broker IG Markets, steht die derzeitige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran auf wackeligen Beinen. "Auf der einen Seite werden iranische Häfen weiter blockiert und auf der anderen Seite beschießt und kapert die iranische Revolutionsgarde Handelsschiffe", so Henke. "Die Pattsituation könnte durchaus noch eine Weile andauern." Die Folge wären wohl weiter anziehende Notierungen an den Ölmärkten.
Auffallend schwach waren indonesische Aktien. Sie setzten damit ihre enttäuschende Entwicklung seit Jahresbeginn fort. "Zum einen wirkt sich die hohe Abhängigkeit des Landes von Ölimporten belastend aus", so Ulrich Stephan, Chefanlagestratege der Deutschen Bank. "Zum anderen hat die Warnung des Indexanbieters MSCI vor geringer Streubesitzquote, eingeschränkter Markttransparenz und möglichen Indexanpassungen das Vertrauen internationaler Anleger beeinträchtigt und in den vergangenen Monaten zu deutlichen Kapitalabflüssen geführt."
Japanische Aktien gehörten ebenfalls zu den Verlierern. Der Leitindex Nikkei 225
Ähnlich sah es in China aus. Der Hang-Seng-Index
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