TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - An den wichtigsten Aktienmärkten in Fernost sind die japanischen Börsen zu Wochenbeginn deutlich unter Druck geraten. Der Tokioter Leitindex Nikkei 225 schloss am Montag mit einem Verlust von 1,79 Prozent bei 52.885,25 Zählern.
Für dich zusammengefasst:
Der Nikkei 225 schloss mit einem Verlust von 1,79 %.
Aktien von Exporteuren erlitten erhebliche Verluste.
Vor allem Aktien von Exporteuren wie Automobilherstellern verzeichneten deutliche Verluste. Börsianer verwiesen als Belastung vor allem auf den Anstieg des Yen gegenüber dem US-Dollar. Zuvor waren Spekulationen laut geworden, dass die japanische Notenbank nach dem jüngsten Kursverfall des Yen intervenieren könnte. Ein starker Yen verteuert in der Regel Exporte japanischer Waren.
Die japanischen Aktienmärkte erlebten derzeit "eine vorübergehende Anpassung als Reaktion auf die steigende Volatilität am Devisenmarkt", sagte Kohei Onishi, Anlagestratege bei Mitsubishi (Mitsubishi Aktie) UFJ Morgan Stanley. Dies führe zwangsläufig zu Unsicherheit hinsichtlich der Unternehmensgewinne und wirke sich daher negativ aus.
An den chinesischen Börsen hielten sich die Bewegungen in Grenzen. Der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen stieg letztlich um 0,09 Prozent. Für den Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong ging es zuletzt geringfügig nach unten. Am australischen Aktienmarkt wurde wegen eines Feiertages nicht gehandelt./la/men
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