Der Präsident hatte Warsh als Nachfolger für den derzeitigen US-Notenbank-Chef Jerome Powell vorgeschlagen - der US-Senat muss seinen Kandidaten als künftigen Chef der Federal Reserve (Fed) aber noch bestätigen. Powells Amtszeit als wichtigster Notenbanker der Welt endet regulär im Mai. Kritiker befürchten, dass die Unabhängigkeit der Notenbank mit Warsh an der Spitze wackelt. Trump will niedrigere Zinsen, ihm ist das derzeitige Zinsniveau von 3,5 bis 3,75 Prozent trotz langsamer Senkungen zu hoch.
Anders als von Trump regelmäßig verkürzt dargestellt, entscheidet der Fed-Chef nicht allein über den Leitzins. Stattdessen tagt der zwölfköpfige Zentralbankrat in regelmäßigen Abständen und stimmt dann über den weiteren geldpolitischen Kurs ab. Neben den sieben sogenannten Gouverneuren der Notenbank gehören dem Gremium fünf Regionalbankpräsidenten an. Unter den fünf Repräsentanten der regionalen Notenbanken ist der Fed-Präsident von New York ein ständiges Mitglied - die vier anderen wechseln jährlich./ngu/DP/he
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