Ledger bietet mit dem Nano X, dem günstigen Nano S Plus und dem neuen Stax-Modell eine breite Palette an Hardware Wallets. Allen gemein ist der Einsatz eines zertifizierten Secure-Element-Chips mit EAL5+ bzw. EAL6+ Zertifizierung, der die privaten Schlüssel sicher speichert. Die firmeneigene BOLOS-Firmware sorgt dafür, dass Keys das Gerät nie verlassen.
Besonders praktisch für mobile Nutzer: Der Nano X verbindet sich via Bluetooth mit dem Smartphone – inklusive Transaktionen über die Ledger Wallet App. Das neue Modell Ledger Stax setzt auf ein großes Touchdisplay, kabelloses Laden, USB-C und NFC-Funktion.
Die Stax unterstützt über 5.500 Kryptowährungen und NFTs, ist mit mehr als 50 Drittanbieter-Wallets kompatibel und zielt auf “Power-User”, die höchste Sicherheit und modernen Bedienkomfort schätzen. Die Firmware bleibt wie bei anderen Ledger-Modellen teilweise Closed Source – was vor allem vonseiten der Bitcoin-Nutzer kritisch gesehen wird. Nach dem Skandal um “Ledger Recover” 2023 musste das Unternehmen Vertrauen zurückgewinnen.
Den ausführlichen BTC-ECHO Test und zahlreiche Nutzer-Reviews liest du hier: Ledger Flex – Test und Erfahrungen.
Trezor bringt mit dem Safe 5 ein rundum überarbeitetes Modell auf den Markt – erstmals mit Secure Element (EAL6+, ohne NDA) für zusätzliche physische Sicherheit.
Die Wallet ist vollständig Open Source und unterstützt über die Trezor Suite App den Zugriff auf zahlreiche Kryptowährungen. Auch Drittanbieter-Apps wie MetaMask können integriert werden. Ein microSD-Slot erweitert die Backup-Möglichkeiten. Das farbige Touchdisplay erleichtert die Eingabe und Transaktionsprüfung – ohne jedoch über die konkrete Haptik oder Auflösung zu spekulieren.
Den ausführlichen BTC-ECHO Test und zahlreiche Nutzer-Reviews liest du hier: Trezor Safe 5 – Test und Erfahrungen.
Die BitBox02 Nova – eine Erweiterung der BitBox02 – ist die neueste Generation der Schweizer Hardware Wallet von Shift Crypto. Neu sind iOS-Kompatibilität sowie ein robusteres Display mit Glasoberfläche. Der eingesetzte Secure-Element-Chip ist EAL6+-zertifiziert, die Firmware vollständig Open Source.
Die Wallet unterstützt alle wichtigen Plattformen – Windows, macOS, Linux, Android und iOS – bleibt Bluetooth-frei und funktioniert komplett offline. Die Bedienung erfolgt über Touchpads, Backups lassen sich bequem über microSD erstellen. Die BitBox02 Nova richtet sich an sicherheitsbewusste Nutzer, die Wert auf Transparenz und iPhone-Unterstützung legen.
Den ausführlichen BTC-ECHO Test und zahlreiche Nutzer-Reviews liest du hier: BitBox02 – Test und Erfahrungen.
Die Coldcard Mk4 kommt mit zwei Secure Elements, deren genaue Zertifizierungsstufen vom Hersteller nicht benannt werden. Im Zentrum steht ein Air-Gap-Design: Transaktionen werden ausschließlich offline via microSD signiert.
Das Gerät richtet sich an fortgeschrittene Bitcoin-Nutzer, die auf maximale Sicherheit setzen. Features wie Brick- oder Duress-PIN ermöglichen physische Sicherheitsstrategien. Die Firmware ist Open Source, die Bedienung erfolgt über ein minimalistisches Textmenü mit Zifferntastatur.
Das NGRAVE ZERO basiert auf einem Secure Element mit EAL7-Zertifizierung – der höchsten Stufe im Consumer-Bereich. Die Wallet bleibt komplett offline und kommuniziert ausschließlich per QR-Code über die integrierte Kamera.
Zusätzlich ist ein Fingerabdrucksensor verbaut. Die Firmware ist nur teilweise Open Source, das Sicherheitskonzept beruht auf Auditierungen und Zertifizierungen. Die Wallet richtet sich an Nutzer mit höchsten Anforderungen und größeren Beträgen.
Den ausführlichen BTC-ECHO Test und zahlreiche Nutzer-Reviews liest du hier: NGRAVE ZERO – Erfahrungen und Test.
Die Wahl der richtigen Hardware Wallet hängt stark von deinen Prioritäten ab:
Alle vorgestellten Wallets bieten ein hohes Maß an Sicherheit – die Unterschiede liegen im Detail. Unabhängig vom Modell gilt: Die sicherste Wallet ist nur so sicher wie ihre Nutzerpraktiken – sichere Backups und eine starke PIN sind Pflicht.

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