- Warnstreiks an Schulen führen zu Unterrichtsausfällen.
- Lehrkräfte im Osten Deutschlands wollen teilnehmen.
- In mehreren Städten gibt es zentrale Kundgebungen.
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Der Umfang der Ausstände im laufenden Tarifkonflikt um den öffentlichen Dienst der Länder wird laut den Gewerkschaften in den einzelnen Regionen geplant. In den östlichen Bundesländern sind Lehrkräfte nach GEW-Angaben in großer Anzahl nach wie vor angestellt. Deshalb steht es ihnen eine Streikteilnahme offen - anders als Beamtinnen und Beamten. Eine Betreuung betroffener Schülerinnen und Schüler solle vor Ort sichergestellt werden, hieß es.
Bei mehreren Kundgebungen wollen Beschäftigte - Beamte wie Angestellte - auf die Straßen gehen. In Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig und Mannheim soll es laut GEW zentrale Veranstaltungen geben. In Berlin wollen etwa auch Beschäftigte aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern demonstrieren, in Köln auch Betroffene aus Rheinland-Pfalz.
Beamte und Angestellte
Die Gewerkschaften fordern eine inhaltsgleiche Übertragung eines Tarifergebnisses für die Tarifbeschäftigten auf die Beamtinnen und Beamten in den einzelnen Ländern. Bei den Gewerkschaften werden nach Angaben eines Sprechers in einzelnen Ländern Widerstände dagegen wegen der Kosten befürchtet.
Die GEW wirft den Arbeitgebern vor, bisher kein Angebot in der Tarifrunde vorgelegt zu haben. Mit weiteren Warnstreiks bis zum dritten Aufeinandertreffen der Verhandlungspartner am 11. Februar ist zu rechnen. In den Verhandlungen fordern Verdi und dbb unterstützt von der GEW und anderen Gewerkschaften sieben Prozent mehr Lohn, monatlich mindestens 300 Euro. Die Arbeitgeber hatten das als unbezahlbar abgelehnt./bw/DP/jha
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