- Verdi ruft zu bundesweiten Warnstreiks bei Banken auf.
- Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Gehalt.
- Arbeitgeber lehnen die Forderungen als überhöht ab.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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"Bei den Gewinnen wird geliefert, beim Gehalt bleiben die Banken ihren Beschäftigten ein Angebot schuldig", sagte Verhandlungsführer Jan Duscheck. "Wer aber täglich zum Erfolg der Branche beiträgt, erwartet zu Recht eine faire Beteiligung." In Hamburg etwa ruft die Gewerkschaft am Montag zu ganztägigen Warnstreiks auf, unter anderem in den Filialen von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie)
Die Arbeitgeber lehnten die Forderungen als überhöht ab. Man erwarte, dass der Warnstreik überschaubar bleibe und "keine spürbaren Auswirkungen im Bankenbetrieb" habe, sagte Carsten Rogge-Strang, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands AGV Banken, der Nachrichtenagentur dpa. Ob man ein Gehaltsangebot vorlege, hänge auch von der Verhandlungsbereitschaft von Verdi ab. Der Katalog der Forderungen müsse deutlich "verschlankt werden".
Sechs Prozent mehr Geld gefordert
Verdi fordert sechs Prozent mehr Gehalt sowie monatlich 300 Euro mehr für Nachwuchskräfte bei zwölf Monaten Laufzeit. Die Gehaltssteigerungen sollen auch auf übertariflich und außertariflich bezahlte Beschäftigte übertragen werden, so die Gewerkschaft, die auf hohe Gewinne der Bankenbranche und gestiegene Lebenshaltungskosten verweist. Die Arbeitgeber hätten es in der Hand, mit einem ernsthaften Angebot den Weg für einen guten Tarifabschluss freizumachen.
Zum Gesprächsauftakt im Oktober hatten die Arbeitgeber einige Forderungen pauschal abgelehnt. Man sei nicht bereit, über verschärfte Kündigungsschutzregeln zu verhandeln. Auch für Transformationsprozesse bräuchten die Unternehmen keine tarifliche Nachhilfe.
Verdi will neben Gehaltserhöhungen den Einsatz Künstlicher Intelligenz regeln und fordert verbindliche Vereinbarungen zu Beschäftigungsschutz, Personalplanung und Qualifizierung. Zudem sollten Beschäftigte die Möglichkeit erhalten, Gehaltsbestandteile in bis zu 20 zusätzliche freie Tage pro Jahr umzuwandeln. Auch das lehnen die Arbeitgeber ab. Die Forderung entspreche einer Arbeitszeitverkürzung von fast 10 Prozent und führe "jede seriöse Personalplanung ad absurdum"./als/DP/he
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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