USD: Stimmungsbasierter Umschwung, aber fundamentale Bedingungen (noch) unverändert
Es war in den letzten Wochen scheinbar ein kurzer Ausflug in höhere EUR-USD-Gebiete, auch gestern setzte sich die Bewegung nach unten (wenn auch nur noch leicht) weiter fort und mittlerweile handeln wir wieder um die 1,18 und nicht noch knapp 2 Cent höher. Meine Chefin hat gestern bereits mit der Nominierung von Kevin Warsh für die Nachfolge als Fed-Chef und die damit einhergehenden Hoffnungen des Marktes, dass doch ein Falke neuer Chef wird, eines der Hauptargumente für die Korrektur geliefert. Nicht ohne Grund musste auch der Schweizer Franken wieder Federn lassen – ganz zu schweigen von der Korrektur an den Edelmetallmärkten, die Unsicherheit scheint ganz offensichtlich nachgelassen zu haben.
Allerdings bleibt ein Aber: Die Korrektur an den Märkten ging weder mit einer ausgeprägten Bewegung bei den marktbasierten Inflationserwartungen, noch mit groß veränderten Zinserwartungen einher. Es scheint eher ein stimmungsbasierter Umschwung gewesen zu sein und noch sind sich die Marktteilnehmer unsicher, was sie aus der Nominierung genau machen sollen. Hinzu kommt, dass auch der Euro seinen Teil zu den niedrigeren Niveaus beigetragen hat (siehe die TagesInfo vom Freitag für mögliche Gründe dafür). Die Nominierung mag daher die Stimmung am Markt in Richtung eines schwächeren US-Dollars unterbrochen haben, die unterliegenden fundamentalen Bedingungen haben sich aber (noch) nicht geändert – und im Vergleich zum G10-Durchschnitt ist der US-Dollar in diesem Jahr weiterhin im Minus, auch wenn der ebenfalls schwache Euro darüber hinwegtäuschen mag (siehe die untere Abbildung).
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Rohstoffausblick 2026
Das Jahr 2025 war an den Rohstoffmärkten zweigeteilt: Während die Preise an den Energiemärkten zumeist nachgaben, wurden an den Metallmärkten vielfach neue Rekordhochs verzeichnet. Das neue Jahr begann ähnlich, doch inzwischen sind es vor allem (geo-)politischen Risiken, die nicht nur die Energiepreise höher treiben, sondern vor allem Edelmetalle als sichere Häfen attraktiv machen. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass auch das laufende Jahr ein sehr volatiles für die Rohstoffpreise wird.
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