USA, Indien, Japan und Australien verkünden neue Sicherheitsinitiative

dpa-AFX  | 
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Blick auf eine wehende amerikanische Flagge in der Innenstadt von New York.
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NEU-DELHI (dpa-AFX) - Die USA, Indien, Australien und Japan haben im Rahmen ihres Vierer-Bündnisses die Vision von einem freien und offenen Indopazifik betont und neue Initiativen beschlossen. US-Außenminister Marco Rubio kündigte in Neu-Delhi an, die Quad-Gruppe wolle die Aktivitäten auf dem Meer in der Region besser überwachen. Dabei solle die Überwachungsfähigkeit jedes der vier Länder wirksamer eingesetzt werden, "um den Informationsaustausch zu verbessern".

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In diesem Kontext wolle die Gruppe zudem die Weitergabe von Daten in nahezu Echtzeit zur kommerziellen Schifffahrt in der Region ausweiten. Zudem werde es zum ersten Mal ein gemeinsames Hafen-Infrastrukturprojekt geben, von denen die Fidschi-Inseln profitieren würden, sagte Rubio. "Wir verkünden Pläne, um mit Fidschi zusammenzuarbeiten, um die Hafeninfrastruktur des Landes voranzubringen."

Kritische Rohstoffe und Energiesicherheit

Weitere Vereinbarungen des Außenministertreffens betrafen unter anderem die Zusammenarbeit bei kritischen Rohstoffen sowie der Energiesicherheit.

Neben Rubio nahmen an dem Treffen in Indiens Hauptstadt die australische Außenministerin Penny Wong sowie ihre Kollegen Subrahmanyam Jaishankar aus Indien und Toshimitsu Motegi aus Japan teil. Bei Quad handelt es sich um ein eher informelles Dialogforum, das 2007 gegründet und nach zwischenzeitlicher Auflösung zehn Jahre später wiederbelebt wurde. Die Gruppe richtet sich offiziell nicht gegen einen bestimmten Staat, wird aber als Teil der Bemühungen angesehen, dem zunehmenden Machtanspruch Chinas in der Region zu begegnen.

Sorge wegen Lage im Ost- und Südchinesischen Meer

In einer gemeinsamen Erklärung äußerten sich die vier Außenminister unter anderem besorgt wegen der Situation im Ostchinesischen und Südchinesischen Meer - ohne China beim Namen zu nennen. Wegen der Territorialstreitigkeiten zwischen China und seinen Nachbarn gelten diese Gebiete mit als gefährlichste Krisenherde der Welt.

"Wir bekräftigen unsere Unterstützung für einen freien und offenen Indopazifik, der es den Ländern ermöglicht, Resilienz aufzubauen und ihre Fähigkeit zu stärken, ihren eigenen Weg zu bestimmen", hieß es in der Erklärung in Neu-Delhi. Mit Indopazifik ist grob gesagt eine Region vom Indischen bis zum nördlichen Pazifischen Ozean gemeint, die den Großteil Asiens umfasst und bis zur Westküste der USA reicht./dg/DP/jha



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