Die Flagge von Venezuela.
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dpa-AFX  | 
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US-Medien: Maduro wird am Montag vor Gericht erwartet

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der von den USA gefangen genommene venezolanische Staatschef Nicolás Maduro soll nach Medienberichten am Montag erstmals vor Gericht erscheinen. Es sei ein Termin eines New Yorker Bundesgerichts für Mittag (Ortszeit) angesetzt, berichteten unter anderem der Sender NBC News und die "New York Times". Was genau bei dem Gerichtstermin passieren soll, blieb zunächst unklar.

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Der autoritär regierende 63 Jahre alte Maduro und seine Ehefrau waren in der Nacht zum Samstag von US-Spezialeinheiten in der venezolanischen Hauptstadt Caracas festgenommen und außer Landes gebracht worden.

Die USA haben Maduro unter anderem wegen des Vorwurfs des "Drogenterrorismus" angeklagt. Er soll seine aus Sicht der USA illegal erlangte Autorität dafür genutzt haben, damit Tausende Tonnen Kokain in die USA transportiert werden konnten. Maduro habe selbst für sich daraus Vorteile gezogen. Er soll sich dafür mit Drogenhändlern verbündet haben, wie aus den Vorwürfen hervorgeht, die US-Justizministerin Pam Bondi auf der Plattform X gepostet hatte.

Maduro war in den USA schon einmal 2020 unter anderem wegen Drogenhandels angeklagt worden. Die Vereinigten Staaten hatten eine Art Kopfgeld auf Maduro ausgesetzt. Jetzt gibt es quasi eine aktualisierte Anklage.

Mitangeklagt sind seine Ehefrau und sein Sohn. Zudem richten sich die Vorwürfe gegen den aktuellen sowie den früheren Innenminister und einen laut USA Anführer oder Mit-Anführer der kriminellen Organisation "Tren de Aragua"./rin/DP/zb

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