Die Konjunkturdaten bewegten kaum. In den USA haben die Konsumausgaben im Dezember etwas stärker zugelegt als erwartet. Die privaten Einkommen stiegen wie erwartet. Der Preisindikator PCE legten um 2,6 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat zu. Dies war so erwartet worden. Im Vormonat hatte die Jahresrate des PCE-Deflator 2,4 Prozent betragen.
Der PCE-Index ist das bevorzugte Preismaß der US-Notenbank und wird daher an den Finanzmärkten stark beachtet. Die Fed strebt eine Rate von zwei Prozent an. Sie hatte am Mittwoch die Leitzinsen nicht angetastet. Noch ist unklar, ob und wann die Fed ihre Zinsen erneut senken wird.
Nach Einschätzung von Analysten der Dekabank dürfte sich der Fokus stärker auf die Zollpolitik der neuen US-Regierung richten. Nach den Zinsentscheidungen der Notenbanken Fed und EZB stehe die Frage im Mittelpunkt des Interesses, "ob die USA zum 1. Februar einen generellen 25-Prozent-Zoll gegen Kanada und Mexiko verhängen werden", heißt es in einer Analyse. Die Experten rechnen mit deutlichen Marktreaktionen, falls die Zölle tatsächlich erhoben werden./jsl/he
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