- Die Eigenanteile für Pflegeplätze steigen bundesweit.
- Der Staat greift erst nach Ausschöpfung von Ersparnissen.
- Eine Kommission hat nur vage Reformvorschläge gemacht.
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Die Eigenanteile für einen Heimplatz haben sich bundesweit in den vergangenen Jahren zu einem echten Armutsrisiko entwickelt. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand ein Leben lang gearbeitet hat. Wer plötzlich auf Pflege angewiesen ist, muss zahlen - egal, ob selbst verschuldet oder nicht. Der Staat hilft erst, wenn sämtliche Ersparnisse bis auf ein Schonvermögen von 10.000 Euro aufgebraucht sind, auch das mühsam geschaffene Eigenheim kann darüber verloren gehen. Gerecht ist das nicht, und es ist überflüssig zu sagen, dass es Reformen braucht. Eine Kommission der Koalition im Bund hat im Herbst nur vage Vorschläge vorgelegt. Sicher ist: Lösungen müssen angesichts der demografischen Lage mit immer mehr Älteren mehrere Ansätze verfolgen: Gerecht wäre sicher, das Schonvermögen nach einem langen Berufsleben deutlich zu erhöhen. Eine Vollversicherung ist eher unrealistisch. Sie würde die Lohnnebenkosten deutlich erhöhen und könnte dennoch kaum für volle Kostendeckung garantieren./yyzz/DP/mis
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