Schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt stützten die Anleihen nur wenig. Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der USA ist im Januar weniger als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte ihre Anzahl um 22.000 zu, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen stärkeren Anstieg um 45.000 Stellen erwartet. Der eigentlich für Freitag vorgesehene monatliche Arbeitsmarktbericht wurde wegen der jüngsten teilweisen Schließung von Regierungsbehörden verschoben. Er soll jetzt am 11. Februar veröffentlicht werden.
Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im Januar stabilisiert. Die Daten der Einkaufsmanagerbefragung aus dem US-Dienstleistungsbereich präsentieren sich mit konstanten 58,3 Punkten als robust. Volkswirte hatten im Schnitt einen leichten Rückgang erwartet.
"Er hält sich komfortabel oberhalb der Expansionsschwelle, sodass er, zusammen mit dem kräftig gestiegenen ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes, einem konjunkturell freundlichen Start in das erste Quartal nicht entgegensteht", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Helaba die Daten. "Die US-Notenbank dürfte mit dieser Entwicklung darin bestärkt werden, es bezüglich weiterer Zinssenkungen nicht eilig zu haben und so wundert es auch nicht, dass die Zinssenkungserwartungen auf Sicht der kommenden Monate nur schwach ausgeprägt sind."/jsl/he
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