Der in den USA lebende Pahlavi hat die Massenproteste gegen die iranische Führung unterstützt und gilt als bekanntester und einflussreichster iranischer Oppositioneller im Exil. Bilder von ihm werden auch in Deutschland auf Solidaritätskundgebungen für die Protestbewegung im Iran gezeigt.
Großdemonstration in München geplant
Für den 14. Februar ist eine große Demonstration unter dem Titel "Menschenrechte und Freiheit im Iran. Internationale Solidarität mit dem iranischen Volk" in München geplant, zu der auch Pahlavi in sozialen Medien aufgerufen hat. Die Veranstalter haben sich zum Ziel gesetzt, 100.000 Teilnehmer zu mobilisieren.
Im vergangenen Jahr hatte es viel Hin und Her um eine Einladung an Pahlavi nach München gegeben, die zuerst ausgesprochen, dann aber in Rücksprache mit der Bundesregierung "nicht formalisiert" wurde.
Iranische Regierung erst ein- und dann ausgeladen
In diesem Jahr wurde die iranische Regierung erst ein- und dann nach dem gewaltsamen Vorgehen gegen die Protestbewegung mit Tausenden Toten wieder ausgeladen. Zuvor hatte das Auswärtige Amt von einer Einladung abgeraten.
Zur Sicherheitskonferenz werden in diesem Jahr mehr als 60 Staats- und Regierungschefs und fast 100 Außen- und Verteidigungsminister erwartet. Pahlavi hatte bereits 2023 an der Sicherheitskonferenz teilgenommen. Über seine Auftritte in München ist noch nichts bekannt.
Sein Vater Mohammad Reza Schah Pahlavi herrschte von 1941 bis 1979 über Persien, bevor er im Zuge der islamischen Revolution gestürzt wurde. Reza Pahlavi wäre der Thronfolger gewesen. Schah ist der persische Herrschertitel, der mit Kaiser oder König vergleichbar ist./mfi/DP/zb
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