Die am Nachmittag veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA belasteten die Anleihen etwas. So ist die Wirtschaft im zweiten Quartal stärker gewachsen als von Volkswirten erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt stieg auf das Jahr hochgerechnet um 3,0 Prozent. Im ersten Jahresviertel war die Wirtschaft noch um 0,5 Prozent geschrumpft. "Die starken Schwankungen gehen auf den Zollkonflikt zurück, der Verzerrungen beim Außenhandel verursacht hat", kommentierte Christoph Balz, Volkswirt bei der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Im bisherigen Jahresverlauf habe die Wirtschaft aber deutlich an Schwung verloren. "Wir gehen aber weiterhin davon aus, dass eine Rezession vermieden werden kann", schreibt Balz. Zudem fielen Daten vom US-Arbeitsmarkt besser als erwartet aus.
Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank hielten sich die Kursausschläge in Grenzen. Die Fed dürfte dabei dem starken politischen Druck durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump widerstehen und ihre Leitzinsen nicht senken. Die Zinsspanne dürfte nach Einschätzung der ganz überwiegenden Mehrheit von Ökonomen bei 4,25 bis 4,50 Prozent verharren. Die Märkte dürften insbesondere auf Signale für eine Zinssenkung im weiteren Jahresverlauf schauen./jsl/he
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