Derzeit finden am Standort der US-Notenbank in Washington umfangreiche Umbaumaßnahmen statt. Zuletzt hatte Trump Powell immer wieder scharf angegriffen und dabei auch eine Kostenüberschreitung beim Umbau moniert. Experten sehen die Vorwürfe als Mittel, um den Druck auf Powell zu erhöhen.
Mit dem Besuch der von ihm scharf kritisierten Notenbank erweckt Trump "den Eindruck einer politischen Einflussnahme", heißt es denn auch in einer Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). In den vergangenen Wochen hat auch die Sorge um die Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank den US-Dollar unter Druck gesetzt.
Darüber hinaus drängt der Präsident den Notenbankchef immer wieder, die Zinsen zu senken. "Es vergeht kaum ein Tag, an dem Trump nicht deutliche Zinssenkungen fordert", heißt es weiter in der Analyse der Helaba.
Seit dem vergangenen Dezember hat die Notenbank den Leitzins unverändert gehalten. Ein Grund sind andauernde Inflationsrisiken durch die aggressive Handelspolitik der Trump-Regierung, denn hohe Einfuhrzölle dürften viele Waren für die US-amerikanischen Bürger teurer machen. Auch mit Blick auf die nächste Zinssitzung Ende des Monats wird daher an den Finanzmärkten fest damit gerechnet, dass die Fed den Leitzins weiter in der Spanne zwischen 4,25 Prozent und 4,50 Prozent belässt./jkr/mis/zb
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