Trotz Nahost-Krise: Reederei Moller-Maersk schraubt Jahresziele noch höher

dpa-AFX  | 
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Ein Containerschiff von Maersk einem globalen Logistikunternehmen mit Sitz in Dänemark.
- ©unsplash.com

KOPENHAGEN (dpa-AFX) - Die Reederei Moller-Maersk setzt sich nochmals höhere Ziele für das Gesamtjahr. Nachdem die ursprüngliche Prognose bereits im Mai und Juni angehoben wurde, legten die Dänen die Latte nun noch höher. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) rechnet das Management nun mit einem Gewinn von 10,5 bis 12,5 Milliarden US-Dollar (9,1 bis 10,8 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in Kopenhagen mitteilte. Zudem soll der freie Barmittelfluss im Gesamtjahr definitiv positiv ausfallen. Das neue Gewinnziel liegt oberhalb der Analystenerwartungen, ebenso die Ergebnisse des zweiten Quartals - besonders dank anhaltend starker Exporte aus China.

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Wegen höherer Transportpreise und gestiegener Mengen verdiente Maersk vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im abgelaufenen Jahresviertel fast 3,0 Milliarden Dollar (Dollarkurs) und damit 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Weil die Abschreibungen etwa stabil blieben und das Finanzergebnis etwas besser ausfiel, lag der auf die Aktionäre entfallende Gewinn mit 1,3 Milliarden Dollar mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum.

Die globale Containernachfrage habe die Erwartungen übertroffen, und dies trotz der negativen Auswirkungen der Lage im Nahen Osten, hieß es von Maersk. So gingen die Transporte in den Nahen Osten um 40 Prozent zurück, doch das Wachstum in anderen Regionen glich dies mehr als aus. Vor allem die Exporte aus China trieben das Geschäft an. Diese Stärke könnte sich laut Maerk bis ins laufende dritte Quartal fortsetzen, da die chinesischen Exporte keine Anzeichen einer Abschwächung zeigten./lew/stw/stk

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