- Ende 2024 fehlen in Deutschland 1,4 Millionen Wohnungen.
- Jährlich werden nur rund 200.000 neue Wohnungen gebaut.
- Nordrhein-Westfalen hat den höchsten Bedarf mit 376.000.
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Junge und Alte leiden gleichermaßen
Auftraggeber der Studie war das Bündnis Soziales Wohnen, ein Zusammenschluss des Deutschen Mieterbunds, der IG Bau, der Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau und anderer Organisationen. Am stärksten unter der Entwicklung leiden demnach die junge Generation bis 25 und ältere Menschen.
Die Jüngeren sind laut Studie auf dem Wohnungsmarkt zur "benachteiligten Gruppe" geworden. Und viele ältere Großstadtbewohner könnten sich nach dem Ende des Arbeitslebens ihre Mietwohnungen nicht mehr leisten und müssten fortziehen. In absoluten Zahlen liegen die beiden größten und bevölkerungsreichsten Bundesländer an der Spitze: In Nordrhein-Westfalen fehlten Ende 2024 demnach 376.000 Wohnungen, in Bayern 233.000. Den Gesamtbedarf bis 2030 schätzt das Pestel-Institut auf bis zu 2,4 Millionen neue Wohnungen.
Bündnis: Wohnungsbau muss Chefsache in Bund und Ländern werden
Das Bündnis Soziales Wohnen forderte einen Bund-Länder-Pakt für den Wohnungsbau, insbesondere den Bau von mehr Sozialwohnungen. Die Berechnungen des Pestel-Instituts basieren auf Daten der Statistischen Ämter. Zwar steht in Deutschland geschätzt auch eine siebenstellige Zahl von Wohnungen leer, doch deren Wiedervermietung würde nach Einschätzung der Ökonomen das Wohnungsproblem insbesondere im Westen nicht lösen./cho/DP/mis
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