BERLIN (dpa-AFX) - Der Steuerzahlerbund hat seine Forderung bekräftigt, die Zahl neuer Verbeamtungen in Deutschland auf ein Minimum zu reduzieren. Präsident Reiner Holznagel sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Der Beamtenstatus sollte auf den Prüfstand: Umfang und Privilegien müssen kritisch unter die Lupe genommen werden, weil die finanzielle Schere in der Gesellschaft immer weiter auseinandergeht und Beschäftigte aus der freien Wirtschaft nur noch den Kopf schütteln." Sein Vorschlag sei, die Zahl der neuen Verbeamtungen auf ein Minimum zu reduzieren und auf hoheitliche Kernbereiche zu beschränken - etwa auf Polizei, Finanzverwaltung und Justiz.
Für dich zusammengefasst:
Der Steuerzahlerbund fordert weniger neue Verbeamtungen.
Die Vorschläge beziehen sich auf Polizei und Justiz.
Diese Forderung wurde bereits im letzten Jahr geäußert.
Diese Forderung ist nicht neu - der Steuerzahlerbund hatte sie bereits im vergangenen August formuliert und dabei die Kosten für die öffentlichen Haushalte angeführt. So wird immer wieder auch die Frage gestellt, ob Lehrer unbedingt verbeamtet sein müssen und ob ihre Beschäftigung im Angestelltenverhältnis nicht angemessener wäre. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte damals mit Blick auf die Beamten des Bundes keinen Änderungsbedarf gesehen. Lehrer sind Beamte der Länder./bg/DP/zb
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