- Keir Starmer sprach mit Donald Trump über Grönland.
- Der Tanker wurde wegen US-Sanktionen beschlagnahmt.
- Briten unterstützten den Einsatz im Nordatlantik.
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Bei dem Telefonat am Mittwochabend nach der Beschlagnahmung eines Tankers durch US-Streitkräfte im Nordatlantik mit britischer Unterstützung sei es unter anderem auch um die Friedensbemühungen in der Ukraine und die US-Operation in Venezuela gegangen, heißt es in der Mitteilung weiter.
Großbritannien vertritt wie Deutschland und andere europäische Verbündete den Standpunkt, dass nur die Grönländer selbst und Dänemark über die Zukunft des autonom verwalteten Territoriums entscheiden sollen. US-Präsident Trump erhebt hingegen Ansprüche auf die zum Königreich Dänemark gehörende Insel.
Briten unterstützten Beschlagnahmung von Tanker im Nordatlantik
Wie das Verteidigungsministerium in London mitteilte, waren auf Bitten der USA Überwachungsflugzeuge der Royal Air Force und ein Versorgungsschiff der Royal Navy an dem Einsatz beteiligt. An Bord des Tankers seien britische Soldaten aber nicht gegangen.
Der Tanker sei unter falscher Flagge unterwegs gewesen und habe gegen US-Sanktionen gegen den Iran verstoßen, hieß es in der Mitteilung weiter, die Verteidigungsminister John Healey im Parlament verlesen hatte.
US-Streitkräfte hatten den Öltanker im Nordatlantik beschlagnahmt. Der Zugriff sei wegen "Verstößen gegen US-Sanktionen" auf Anordnung eines Bundesgerichts erfolgt, teilte das Europa-Kommando der US-Streitkräfte (Eucom) am Mittwoch mit. Der Tanker hatte zuvor nach US-Angaben Erdöl aus Venezuela und dem Iran transportiert./cmy/DP/jha
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