- Die SPD fordert eine Erhöhung des Bafög.
- Die Bafög-Reform soll im Koalitionsvertrag stehen.
- Die Finanzierung der Reform sei gesichert, so Esdar.
- Cash in der Krise - Diese 3 Monatszahler sichern dir stabile Einnahmen! (hier klicken)
In dem Vertrag hatten Union und SPD angekündigt, das Bafög "in einer großen Novelle" zu modernisieren und dabei auch die Leistungen in mehreren Schritten beginnend mit dem kommenden Wintersemester anzuheben, mittelfristig dauerhaft auf das Niveau der Grundsicherung. In dem Vertragswerk steht allerdings auch: "Alle Maßnahmen des Koalitionsvertrages stehen unter Finanzierungsvorbehalt." Ein Streit über die Finanzierung der geplanten Bafög-Reform schien eigentlich bereits Ende April beigelegt zu sein.
"Keine neue Sachlage"
Mit Blick darauf sagte Esdar: "Die Fachpolitikerinnen und Fachpolitiker von SPD und Union haben sich nach intensiven Verhandlungen bereits verständigt. Diesen Kompromiss jetzt wieder aufzuschnüren, obwohl es keine neue Sachlage gibt, ist so, als würde man kurz vor dem Ziel die Ziellinie verschieben." Das beschädige Vertrauen. Die Reform sei in den Eckwerten für den Bundeshaushalt berücksichtigt, Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) habe die Grundlage gelegt. "Die Finanzierung steht", so Esdar.
Auch Äußerungen von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) zur Finanzierbarkeit und Umsetzbarkeit von Erhöhungen hatten für Unruhe und Kritik aus der SPD gesorgt./bg/DP/he
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.