Treffen von Selenskyj mit den Staatsoberhäuptern von Polen, Litauen, Lettland und Estland
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Selenskyj drängt in München zur Eile bei Hilfen

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei seinem Auftritt auf der Münchener Sicherheitskonferenz den Westen dazu aufgerufen, bei der Unterstützung seines Landes Geschlossenheit und Tempo zu demonstrieren. Russland habe seine Angriffswaffen während des Kriegs massiv weiterentwickelt, dementsprechend schnell brauche die Ukraine bei ihrer Verteidigung Hilfe von ihren Partnern. "Was wir bei dem russischen Einmarsch am 24. Februar (2022) gebraucht hätten, wären Einheit, Entschlossenheit und Tempo", sagte er in seiner Rede. An anderer Stelle klagte er, es habe Monate und mitunter Jahre gedauert, ehe bestimmte Waffensysteme geliefert worden seien.

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Selenskyj versäumte es nicht, den westlichen Ländern für ihre Hilfe zu danken. Er bat aber eindringlich insbesondere um weitere Raketen für die Flugabwehr. Sie sollen dabei helfen, die systematische Zerstörung des ukrainischen Energienetzes durch russische Angriffe aus der Luft zu stoppen.

Nach Angaben Selenskyjs zahlt Russland für seinen langsamen Vormarsch im Donbass einen hohen Preis. Im Dezember seien 35.000 russische Soldaten getötet oder schwer verletzt worden, im Januar 30.000. Pro eroberten Quadratkilometer verliere Russland 156 Soldaten. Sollten die Gefallenenzahlen bei russischen Soldaten auf 50.000 pro Monat zu steigern, sei der Kreml eher zu echten Verhandlungen bereit, zeigte sich Selenskyj überzeugt./bal/DP/zb


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