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Rutte: Debatte über stärkere nukleare Abschreckung ist O.K.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Ein europäischer Atomschirm kann aus Sicht von Nato-Generalsekretär Mark Rutte allenfalls als Ergänzung für den der USA dienen. "Jede Diskussion in Europa, die sicherstellen soll, dass die nukleare Abschreckung insgesamt stärker wird, ist in Ordnung", sagte Rutte am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz im Gespräch mit Journalisten. Das letztlich entscheidende Fundament der Freiheit in Europa sei aber der Atomschirm der Vereinigten Staaten. Nur diese verfügten über die Stärke und Macht, der nuklearen Bedrohung durch andere Atommächte zu begegnen.

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Rutte äußerte sich zu der Frage, was er von der Debatte über eine europäische nukleare Abschreckung halte. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte zuvor bei der Münchner Sicherheitskonferenz gesagt, er habe mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron erste Gespräche über europäische nukleare Abschreckung aufgenommen.

Der Nato-Generalsekretär verwies darauf, dass die europäischen Atommächte Frankreich und Großbritannien über deutlich kleinere nukleare Streitkräfte verfügten als die USA. China werde 2030 schätzungsweise 1000 Atomsprengköpfe haben, fügte er hinzu.

Zum Vergleich: Laut dem Stockholmer Institut für Friedensforschung Sipri verfügte Frankreich zuletzt über 290 Atomsprengköpfe und Großbritannien über 225. Die beiden großen Atommächte USA und Russland kamen auf 5.177 beziehungsweise 5.459 und China auf 600./aha/DP/zb


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