Russland und China mit Bitcoin gegen Dollar-Abhängigkeit
VanEck-Analyst Matthew Sigel zufolge, entwickelt sich Bitcoin vom spekulativen Vermögenswert zum funktionalen monetären Instrument. Erste Nutznießer seien Russland und China.
Durch die Zollpolitik der USA wird das Interesse an neutralen Zahlungsmitteln, darunter Bitcoin, immer größer. Das denkt VanEck-Analyst Matthew Sigel.
Dieses Interesse sei nicht mehr nur theoretisch. “China und Russland haben Berichten zufolge damit begonnen, einige Energiegeschäfte in Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten abzuwickeln”, schreibt Sigel in einem Blogbeitrag.
Auch Bolivien und Frankreich experimentieren mit BTC-Zahlungen, heißt es weiter.
“Das sind erste Anzeichen dafür, dass sich Bitcoin von einem spekulativen Vermögenswert zu einem funktionalen monetären Instrument entwickelt – insbesondere in Volkswirtschaften, die den Dollar umgehen und die Abhängigkeit von US-geführten Finanzsystemen verringern wollen”, erklärt der Analyst.
Bitcoin ist zum Zeitpunkt des Schreibens die 13. größte Währung gemessen an der Marktkapitalisierung, vor dem Schweizer Franken.
Aufgrund der rückläufigen Transaktionszahl sind die Gebühren bei BTC gesunken – Quelle: Blockchain.com
Am gestrigen 09. April wickelte das Bitcoin-Netzwerk mehr als 350.000 Transaktionen ab. Die Zahl ist allerdings seit einem Jahr stark rückläufig. Zum Vergleich: Am 29. August 2024 schickten Nutzer mehr als 720.000 Transaktionen über das Netzwerk.
Wieso Bitcoin-Zahlungen helfen, Menschenrechte zu unterstützen und was passieren muss, damit BTC in Zukunft zum weltweiten Zahlungsnetzwerk wird, lest ihr hier: BTC ist als Zahlungsmittel nicht gescheitert.
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