- Baden-Württemberg hat erneut Warnstreiks in der Industrie.
- Rund 3.000 Beschäftigte bei Daimler Truck haben gestreikt.
- Die IG Metall fordert 5 Prozent mehr Lohn über 12 Monate.
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An der Kundgebung dürften sich mehrere Hundert Beschäftigte beteiligt haben. Die IG Metall Stuttgart sowie Bosch sprachen von rund 1.000 Beschäftigten. Eine Sprecherin des Zulieferers Mahle sagte auf Anfrage, es habe dadurch keine betrieblichen Beeinträchtigungen gegeben. In Mannheim hatten laut IG Metall rund 3.000 Beschäftigte bei Daimler (Daimler Aktie) Truck
Bereits am Montag hat es laut IG Metall in Baden-Württemberg an verschiedenen Standorten Warnstreiks gegeben, unter anderem beim Medizintechnik-Unternehmen Aesculap in Tuttlingen.
Kaum Annäherung nach zwei Verhandlungsrunden
In bislang zwei Verhandlungsrunden hat sich kein Abschluss abgezeichnet. Die Gewerkschaft hat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten 5 Prozent mehr Geld sowie die Sicherung von Jobs und Standorten gefordert. Die Arbeitgeber haben in der zweiten Verhandlungsrunde ein Angebot vorgelegt, das im kommenden Jahr eine Einmalzahlung und eine Stufenerhöhung von 1,3 Prozent im Juli 2028 vorsah.
Begründet wurde die Offerte unterhalb der Inflation mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage und den hohen Kostenbelastungen für die Industrie in Deutschland.
Am Donnerstag soll in Ludwigsburg weiter verhandelt werden. "Wir lassen uns nicht mit einer Mogelpackung abspeisen", teilte IG-Metall-Bezirksleiterin Barbara Resch mit. Echte Sicherheit gebe es nicht auf dem Rücken der Beschäftigten und nicht durch das Schleifen von Tarifstandards. "Am Donnerstag muss sich zeigen, ob die Arbeitgeberseite einen ernsthaften Beitrag zur Zukunft der Arbeitsplätze in Baden-Württemberg leisten will", so die Gewerkschafterin./rwi/DP/zb
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
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