- Fresenius meldet ein starkes Quartal im Wachstum.
- Der Gewinn stieg auf 371 Millionen Euro im Berichtszeitraum.
- Der Konzern plant organisches Umsatzwachstum von 4 bis 7 Prozent.
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"Fresenius hat erneut ein starkes Quartal erzielt. Das unterstreicht die Stärke unseres Geschäfts und die Konsequenz, mit der wir unsere Strategie umsetzen", sagte Sen laut Mitteilung. Der Manager erwartet nun für 2026, dass der bereinigte Gewinn je Aktie (Kern-EPS) abseits der Wechselkurse in der oberen Hälfte der bisherigen Zielspanne von 10 bis 15 Prozent ansteigen wird. Erst im Sommer hatte der Manager die Gewinnprognose angehoben.
In den drei Monaten bis Ende September war diese Kennziffer, aus der unter anderem der Beitrag der Beteiligung am Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (Fresenius Medical Care Aktie) (FMC)
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (ber. Ebit) zog im Vergleich nominal um 11 Prozent auf 638 Millionen Euro an. Die entsprechende Marge verbesserte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 11 Prozent. Sie soll in diesem Jahr statt wie zuvor geplant bei rund 11,5 Prozent ab sofort über dieser Marke herauskommen.
Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre im Berichtszeitraum ein höherer Gewinn von 371 Millionen Euro nach 344 Millionen ein Jahr zuvor.
Sein Umsatzziel für das Jahr bestätigte der Unternehmenschef. Der Erlös soll organisch - das heißt währungsbereinigt und ohne Portfolioeffekte - um 4 bis 7 Prozent anziehen. Im dritten Quartal hatte sich der Umsatz auf dieser Basis um 5 Prozent erhöht, insgesamt erlöste der Konzern gut 5,8 Milliarden Euro.
Dabei konnten sich beide Sparten im Jahresvergleich verbessern. Treiber der Tochter Kabi blieb das Biosimilar-Geschäft, das auf zweistellige Wachstumsraten kam. Jefferies-Analyst James Vane-Tempest hob in einer ersten Einschätzung besonders hervor, dass der Biopharma-Bereich bereits sein Margenziel für 2030 erreicht habe. Aber auch mit Spezialnahrung und Medizintechnik erlöste Kabi mehr als ein Jahr zuvor. Zudem profitierte die Sparte ergebnisseitig von Skaleneffekten und Produktivitätsverbesserungen. Das Pharmageschäft hingegen litt unter dem Preisdruck in den USA.
Im Klinikgeschäft Helios kam dem Unternehmen erneut der Rechnungszuschlag für gesetzlich Versicherte in Deutschland zugute, hinzu kamen steigende Preise und mehr stationär behandelte Fälle. Bei einem Umsatzplus von 5 Prozent stieg das operative Ergebnis der Krankenhaussparte vergleichsweise stark um rund ein Fünftel an. Der Konzern erklärte das starke Ergebnisplus auch mit einem strikten Kostenmanagement.
Unternehmenschef Sen hat den zu seinem Amtsantritt im Oktober 2022 noch schwächelnden Dax-Konzern in den vergangenen Jahren grundlegend umgebaut. Er entließ unter anderem FMC in die Eigenständigkeit. Die Beteiligung am Blutwäschespezialisten wurde zuletzt weiter auf rund 25 Prozent reduziert.
Mit der inzwischen deutlich gesunkenen Verschuldung wagen sich die Bad Homburger auch wieder an Übernahmen heran, um das profitable Wachstum weiter anzukurbeln. So kaufte Fresenius vor wenigen Wochen den restlichen Anteil von 45 Prozent am spanischen Biosimilar-Spezialisten mAbxience.
Passend dazu verkündete Konzernchef Sen zu Wochenbeginn eine Entwicklungsvereinbarung mit dem chinesischen Auftragsforscher und -fertiger WuXi Biologics. Dadurch sichert sich der Konzern den Zugriff auf bis zu 37 potenzielle Biosimilar-Kandidaten und baut seine Pipeline in diesem Wachstumsmarkt weiter aus. Laut Markus Manns, Portfoliomanager beim Fondsanbieter Union Investment, positioniert sich der Konzern damit ab 2030 neben Sandoz
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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