Am kommenden Mittwoch nun sollen weitere Migrationsvorhaben durch das Kabinett gehen. Als gesetzt gilt die Aussetzung des Familiennachzuges für sogenannte subsidiär Schutzberechtigte. Der tatsächliche Effekt ist aber fraglich, denn schon jetzt ist der Familiennachzug für diese Gruppe auf 1000 Personen begrenzt. (.) Strittig ist innerhalb der Koalition noch die Abschaffung der "Turboeinbürgerungen" nach drei Jahren, obwohl auch dieses Vorhaben im Koalitionsvertrag festgeschrieben ist. All das zeigt: Der Teufel liegt im Detail, gerade in der Migrationspolitik. Ein schwammiger Begriff wie die "Migrationswende" weckt nur falsche Erwartungen, die kaum einzulösen sind. Sinnvoller wäre eine realistische Migrationspolitik, die sich am rechtlich Möglichen orientiert und das transparent kommuniziert./yyzz/DP/zb
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