"In der Partei sind sie sich uneins, wie ernst die Lage für Söder tatsächlich ist. Das Söder-Lager greift Weber an, wirft ihm Illoyalität sowie fehlende eigene politische Tiefe vor und betont, genau über Webers Punkte denke Söder laut und öffentlich nach. Die klassische Vorwärtsverteidigung also. Doch da sind auch jene, die an der Basis aufnehmen, was die Klientel denkt und fordert. Da sei Feuer unterm Dach, heißt es, die Stimmung im Keller - nicht trotz, sondern wegen Söder. Der steuert mit seinem "Ich habe verstanden"-Imagewechsel gegen. Doch Söder ist vom Gestalter zum Getriebenen geworden. Und noch ist nicht absehbar, welche Eigendynamik die Sache gewinnt, auch in der CSU. Oder gerade in ihr."/yyzz/DP/men
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