"SPD-Fraktionsvize Dagmar Schmidt bezeichnete das Elterngeld gar als "echte Erfolgsgeschichte moderner Familienpolitik". Eine bemerkenswerte Aussage, wenn man bedenkt, dass die Transferleistung die drei zentralen Ziele bei der Einführung 2007 krachend verfehlt hat. Mehr Kinder sollten in Deutschland geboren werden, speziell von Akademikerinnen, und die Sorgearbeit gerechter zwischen Müttern und Vätern verteilt werden. Das Resultat? Im vergangenen Jahr wurden so wenig Kinder geboren wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Mütter bezogen 2025 durchschnittlich knapp 15 Monate Elterngeld, Väter kamen nicht einmal auf vier. In der freien Wirtschaft gibt es für hohe Ausgaben zumeist eine Erfolgskontrolle. Die würde das Elterngeld nicht bestehen."/yyzz/DP/he
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