"Das Hauptargument von Gastronomie, Einzelhandel und Landwirtschaft lautet, Minijobs sorgten für hohe Flexibilität. Diese endet jedoch abrupt an der Verdienstgrenze: Verdient ein Minijobber nur einen Euro mehr, greift die volle Sozialversicherungspflicht - das Nettoeinkommen sinkt schlagartig. Steigt der Stundenlohn, reduzieren deshalb viele Beschäftigte ihre Arbeitszeit wieder. Viele Ökonomen sind sich einig, dass ein erheblicher Teil der rund sieben Millionen Minijobber bereit wäre, die Arbeitszeit auf reguläre Teilzeit- oder Vollzeitstellen auszuweiten, wenn die steuerlichen Fehlanreize wegfielen. Zusammengefasst lässt sich Martin Werdings Einschätzung zustimmen: Markus Söders Minijob-Blockade grenzt an Panikmache."/yyzz/DP/he
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