"Lange waren die Europäer es gewohnt, in Krisenzeiten auf amerikanische Führung zu vertrauen. Doch in Trumps Washington regiert das Chaos, der Präsident stolpert von einer Eskalationsstufe zur nächsten. Die Attacken auf Militärstellungen auf der Insel Charg in der Nacht zum Samstag, dem wichtigsten Knotenpunkt der iranischen Ölindustrie, sollen Teheran zwingen, die Straße von Hormus freizugeben. Viel eher aber werden sie verstärkte iranische Gegenschläge auf Tanker und Ölterminals der Golfstaaten zur Folge haben. Die Energiekrise wird sich verschärfen, das Zittern an den Börsen weitergehen. (.) Trump kann die Eskalationsdynamik nicht lange durchhalten. Die Wähler in den USA haben genug von militärischen Wagnissen im Mittleren Osten, Unmut über die steigenden Benzinpreise macht sich breit. Bei den Midterms, den Kongresswahlen im Herbst, droht Trumps Republikanischer Partei eine herbe Niederlage."/yyzz/DP/he
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