"Das einzig Gute an der Leihmutter-Affäre Jens Spahns war, dass sie so schnell vorüberging. Mit Spahns Rücktritt war die Sache klar, jedenfalls personalpolitisch. Friedrich Merz kann sich zugutehalten, binnen kurzer Zeit für Ordnung gesorgt zu haben. ... Thorsten Frei wäre keine schlechte Wahl für den Fraktionsvorsitz, aber auch nur dann, wenn Merz einen guten Ersatz im Kanzleramt findet. Für Merz ist die Umstellung mit dem Risiko verbunden, dass es anschließend so weitergeht wie bisher: knirschend und ohne Aussicht darauf, dass sich die Union in der Koalition stärker durchsetzen kann. ... Zum Sturz Jens Spahns gehört indessen auch die bittere Erkenntnis, dass die Partei mit Politikern, die sich mit klarem Kurs und Härte auch und gerade in einer Koalition mit der SPD behaupten können, nicht gerade reich gesegnet ist."/DP/jha
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