"(.) Die Möglichkeit eines Geschlechtswechsels durch einfache Erklärung übersieht vollkommen, dass unsere Rechtsordnung an das Geschlecht teils einschneidende Folgen knüpft. (.) Wenn nun drei Bundesländer den Vorstoß wagen, das Selbstbestimmungsgesetz zu ändern, um Missbrauch zu verhindern, so ist das rührend, geht aber an der Sache vorbei. Denn das Gesetz geht eigentlich davon aus, dass man einen Geschlechtswechsel gar nicht missbrauchen kann. (.) Die gesamte Regelung, die immerhin evaluiert wird, gehört in dieser Form abgeschafft. Es ist nämlich nicht so, dass alle gleich sind. Es ist auch nicht so, dass alle gleich gemacht werden können. Davon geht nicht nur unsere gewachsene Rechtsordnung aus. Auch sie beruht auf einer Schöpfung, die uns natürliche Grenzen setzt."/DP/jha
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