Pressestimme: 'Die Tagespost' zu Spahn

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Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
- pixabay.com

WÜRZBURG (dpa-AFX) - "Die Tagespost" zu Spahn:

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Hinweis

"Gut, dass die aktuelle Debatte um Jens Spahn dem Geschäft mit dem Kinderwunsch breite Aufmerksamkeit verschafft. Leihmutterschaft ist ein Übel: Erwachsene stellen ihren Kinderwunsch über Recht und Sehnsucht des Kindes, bei seiner Mutter aufzuwachsen. Darüber dürfen auch die glücklichen Fotos von Jens Spahn mit Kinderwagen nicht hinwegtäuschen. Doch kann man ihm danken, ausgesprochen zu haben, wie er und sein Partner das Kind "erworben" haben. Endlich richtet sich der Blick auf das dreckige Geschäft der Leihmutterschaft. Medien berichten nun, dass in Deutschland neben der Leihmutterschaft auch deren Anbahnung und Vermittlung verboten ist, aber dennoch stattfindet: auf Kinderwunschmessen, die jährlich in Berlin und Köln veranstaltet werden. Besucher erhalten Flyer von Leihmutterschaftsagenturen; auf Anfrage auch Preislisten und Verträge. Möge sich der Druck nun nicht nur gegen die Anbahnung richten, sondern auch gegen die Möglichkeit, durch Leihmutterschaft geborene Kinder hierzulande anerkennen zu lassen. Gut, dass die Debatte über Leihmutterschaft nun neue Aufmerksamkeit erhält. Danke, Herr Spahn!"/DP/jha



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