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OECD: Deutschland braucht mehr Frauen und Ältere in Arbeit

BERLIN/PARIS (dpa-AFX) - Mit Blick auf den wachsenden Fachkräftemangel muss Deutschland Frauen und ältere Menschen laut OECD besser in den Arbeitsmarkt integrieren. Die deutsche Wirtschaft kranke an der immer weiter steigenden Teilzeitbeschäftigung, heißt es in dem in Berlin vorgestellten Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). In allen Teilen der Bevölkerung werde mehr in Teilzeit gearbeitet, vor allem aber bei Frauen, Eltern und Älteren.

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Eine Person hält einen kleinen Globus (Symbolbild).
Quelle: - pexels.com:

Unter anderem würden bessere Betreuungsmöglichkeiten für Kinder gebraucht, damit auch Eltern wieder die Möglichkeit hätten, Vollzeit zu arbeiten. "Der Fachkräftemangel droht zu einem großen Hemmnis für das Wirtschaftswachstum zu werden", heißt es in dem Bericht. Deutschland bevorzuge mit seinem Steuermodell ungleiche Verdienste zwischen Ehepartnern, sodass es sich für Frauen häufig nicht lohne, mehr zu arbeiten. Das muss laut OECD-Bericht ein Ende finden - ebenso wie Anreize für einen früheren Renteneintritt.

Probleme sind vor allem bei deutschen Firmen groß

Zuletzt stieg in Deutschland allerdings nicht nur die Teilzeitquote, sondern auch die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden insgesamt - weil mehr Menschen als früher erwerbstätig sind.

Wie stark das Problem der Teilzeit die Unternehmen trifft, zeigt eine Erhebung zu den Jahren 2022 und 2023. Über 81 Prozent der befragten deutschen Firmen kämpften demnach mit einem Mangel an Arbeitskräften. Rund 36 der Firmen berichteten sogar von einem "erheblichen Mangel". Damit kommt Deutschland unter den 34 untersuchten Volkswirtschaften auf den Spitzenwert./jcf/DP/jha

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