- König Charles III. hält eine Rede im US-Kongress.
- Trump und Charles haben sich gut gelaunt am Weißen Haus.
- Das Königspaar reist später nach New York und Virginia.
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Charles ist erst der zweite Monarch nach seiner Mutter Queen Elizabeth II., der vor dem Kongress sprechen wird. Anzunehmen ist, dass er dabei vor allem auf den anstehenden 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit eingehen und die amerikanisch-britischen Beziehungen der letzten Jahrzehnte in den Fokus nehmen wird. Im Raum steht jedoch auch die Frage, inwieweit der König auf die zuletzt aufgetretenen Beziehungsprobleme Bezug nimmt.
Trump gilt als großer Fan des Königs - nicht aber von Starmer
Am Montag waren Charles und Königin Camilla bei strahlendem Sonnenschein am Weißen Haus empfangen worden. Trump und Charles tauschten sich gut gelaunt aus, posierten mit Melania Trump und Camilla für ein Foto. Ein harmonisches Bild, ehe es zum Tee nach drinnen ging.
Der US-Präsident, der als großer Fan der britischen Royals gilt, hatte zuletzt unter anderem wegen der aus seiner Sicht fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg immer wieder gegen die britische Regierung gefeuert - vor allem gegen Premierminister Keir Starmer. Im Regierungssitz Downing Street hofft man indes, dass der König das Verhältnis der Verbündeten wieder in eine positive Richtung lenken kann.
Für Charles ist Trump etwa auch wegen dessen offen geäußertem Wunsch, Kanada zum "51. Bundesstaat" machen zu wollen, ein schwieriger Partner. Der Monarch ist auch König von Kanada und damit das offizielle Staatsoberhaupt des Landes.
Oval Office und Staatsbankett
Neben seiner Rede erwarten den König heute auch eine Militärzeremonie und ein Gespräch mit Trump im Oval Office. Geplant ist zudem ein abendliches Bankett. Im Anschluss an die Militärzeremonie soll Trump zudem im Garten des Weißen Hauses eine Rede halten.
Im Laufe der Woche reist das Königspaar weiter nach New York. Dort wollen die Royals unter anderem Rettungskräfte und Angehörige von Opfern der Anschläge vom 11. September 2001 treffen. Letzte Station der USA-Reise ist Virginia, wo Charles und Camilla mit Vertretern der amerikanischen Ureinwohner zusammentreffen wollen./jcf/DP/zb
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