Am 20.Mai legt Nvidia (Nvidia Aktie) seine Quartalszahlen vor. Trotz der anhaltenden Dominanz des Unternehmens im globalen KI-Boom entwickelte sich die Aktie zuletzt überraschend schwach im Vergleich zum restlichen Halbleitersektor.
Während die Nvidia-Aktie seit Jahresbeginn rund 15 Prozent zugelegt hat, stieg der breite PHLX Semiconductor Index im gleichen Zeitraum um mehr als 60 Prozent.
Goldman-Sachs-Analyst James Schneider erwarten nun, dass die bevorstehende Bilanzvorlage zum Wendepunkt werden könnte.
Besonders aufmerksam dürften Investoren auf Aussagen zu den neuen KI-Plattformen Blackwell und Rubin achten. Nvidia hatte seine Umsatzprognose für diese Systeme bereits Anfang des Jahres massiv angehoben und rechnet inzwischen mit kumulierten Erlösen von bis zu einer Billion US-Dollar bis 2027.
Vor allem zusätzliche Produkte, die bislang nicht vollständig in den bisherigen Schätzungen enthalten waren, könnten für Aufschwung sorgen. Dazu zählen unter anderem die sogenannten Vera-CPU-Racks sowie spezialisierte Inference-Chips, die speziell für den Betrieb und die Ausführung von KI-Modellen optimiert sind.
Sollte Nvidia signalisieren, dass diese Produkte zusätzliches Milliardenpotenzial eröffnen, könnte dies neue Bewertungsmaßstäbe für den gesamten KI-Sektor setzen.
Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf Nvidias wachsendem CPU-Geschäft. Die Vera-Systeme sollen in der zweiten Jahreshälfte ausgeliefert werden. Goldman Sachs erwartet, dass Nvidia möglicherweise auch seine Umsatzprognosen für das Rechenzentrums-CPU-Geschäft anheben könnte.
KI-Investitionen bleiben entscheidend
Wichtig bleibt auch die Entwicklung der KI-Investitionen großer Cloud-Konzerne wie Microsoft, Amazon (Amazon Aktie) und Google (Alphabet A Aktie). Laut Goldman Sachs nähern sich deren gemeinsame Investitionen inzwischen der Marke von 700 Milliarden US-Dollar.
In den vergangenen Monaten hatte die Sorge zugenommen, dass die gigantischen KI-Investitionen der Tech-Konzerne ihren Höhepunkt erreichen könnten.
Wachsende Konkurrenz
Große Technologiekonzerne entwickeln zunehmend eigene KI-Chips, um ihre Abhängigkeit von Nvidia zu reduzieren. Besonders Alphabet (Alphabet C Aktie) setzt mit seinen Tensor Processing Units bereits auf eigene Hardware für das Gemini-KI-System.
Goldman Sachs geht jedoch davon aus, dass Nvidia seine technologische Führungsrolle behauptet und bei KI-Inferenz sowie Kosteneffizienz weiterhin einen deutlichen Vorsprung hat.
Besonders Blackwell habe bereits gezeigt, dass die neue Chipgeneration die Kosten für KI-Inference im Vergleich zur Vorgängergeneration um das Zehnfache senken könne.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB563P8
, DE000NB6BP59
, DE000NB6KX17
, DE000NB6FTW1
, DE000NB6NVU5
, DE000NB6RDP4
. Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.