Nvidia vor den Zahlen: Kommt jetzt der KI-Schub?

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Das Logo von Nvidia am Gebäude der Zentrale in Santa Clara, Kalifornien.
© JasonDoiy / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de
Goldman Sachs erwartet durch die bevorstehenden Nvidia-Zahlen neues Kurspotenzial, wodurch die Aktie die KI-Rallye endlich stärker einpreisen könnte.
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Hinweis

Am 20.Mai legt Nvidia (Nvidia Aktie) seine Quartalszahlen vor. Trotz der anhaltenden Dominanz des Unternehmens im globalen KI-Boom entwickelte sich die Aktie zuletzt überraschend schwach im Vergleich zum restlichen Halbleitersektor.

Während die Nvidia-Aktie seit Jahresbeginn rund 15 Prozent zugelegt hat, stieg der breite PHLX Semiconductor Index im gleichen Zeitraum um mehr als 60 Prozent.

Goldman-Sachs-Analyst James Schneider erwarten nun, dass die bevorstehende Bilanzvorlage zum Wendepunkt werden könnte.

Milliardenfantasie rund um Blackwell und Rubin

Werte aus dem Artikel:
Nvidia Aktie 209,23 $ -2,62%

Besonders aufmerksam dürften Investoren auf Aussagen zu den neuen KI-Plattformen Blackwell und Rubin achten. Nvidia hatte seine Umsatzprognose für diese Systeme bereits Anfang des Jahres massiv angehoben und rechnet inzwischen mit kumulierten Erlösen von bis zu einer Billion US-Dollar bis 2027.

Vor allem zusätzliche Produkte, die bislang nicht vollständig in den bisherigen Schätzungen enthalten waren, könnten für Aufschwung sorgen. Dazu zählen unter anderem die sogenannten Vera-CPU-Racks sowie spezialisierte Inference-Chips, die speziell für den Betrieb und die Ausführung von KI-Modellen optimiert sind.

Sollte Nvidia signalisieren, dass diese Produkte zusätzliches Milliardenpotenzial eröffnen, könnte dies neue Bewertungsmaßstäbe für den gesamten KI-Sektor setzen.

CPU-Offensive könnte neues Wachstumskapitel eröffnen

Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf Nvidias wachsendem CPU-Geschäft. Die Vera-Systeme sollen in der zweiten Jahreshälfte ausgeliefert werden. Goldman Sachs erwartet, dass Nvidia möglicherweise auch seine Umsatzprognosen für das Rechenzentrums-CPU-Geschäft anheben könnte.

KI-Investitionen bleiben entscheidend

Wichtig bleibt auch die Entwicklung der KI-Investitionen großer Cloud-Konzerne wie Microsoft, Amazon (Amazon Aktie) und Google (Alphabet A Aktie). Laut Goldman Sachs nähern sich deren gemeinsame Investitionen inzwischen der Marke von 700 Milliarden US-Dollar.

In den vergangenen Monaten hatte die Sorge zugenommen, dass die gigantischen KI-Investitionen der Tech-Konzerne ihren Höhepunkt erreichen könnten.

Wachsende Konkurrenz

Große Technologiekonzerne entwickeln zunehmend eigene KI-Chips, um ihre Abhängigkeit von Nvidia zu reduzieren. Besonders Alphabet (Alphabet C Aktie) setzt mit seinen Tensor Processing Units bereits auf eigene Hardware für das Gemini-KI-System.

Goldman Sachs geht jedoch davon aus, dass Nvidia seine technologische Führungsrolle behauptet und bei KI-Inferenz sowie Kosteneffizienz weiterhin einen deutlichen Vorsprung hat.

Besonders Blackwell habe bereits gezeigt, dass die neue Chipgeneration die Kosten für KI-Inference im Vergleich zur Vorgängergeneration um das Zehnfache senken könne.

Autor: Ariva-Redaktion/pg



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