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Nvidia vor den Zahlen: Kommt jetzt der KI-Schub?

Goldman Sachs erwartet durch die bevorstehenden Nvidia-Zahlen neues Kurspotenzial, wodurch die Aktie die KI-Rallye endlich stärker einpreisen könnte.
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Das Logo von Nvidia am Gebäude der Zentrale in Santa Clara, Kalifornien.
Quelle: www.gettyimages.de"> - © JasonDoiy / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de: ...
Nvidia Corp 225,31 $ Nvidia Corp Chart -4,42%
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Am 20.Mai legt Nvidia (Nvidia Aktie) seine Quartalszahlen vor. Trotz der anhaltenden Dominanz des Unternehmens im globalen KI-Boom entwickelte sich die Aktie zuletzt überraschend schwach im Vergleich zum restlichen Halbleitersektor.

Während die Nvidia-Aktie seit Jahresbeginn rund 15 Prozent zugelegt hat, stieg der breite PHLX Semiconductor Index im gleichen Zeitraum um mehr als 60 Prozent.

Goldman-Sachs-Analyst James Schneider erwarten nun, dass die bevorstehende Bilanzvorlage zum Wendepunkt werden könnte.

Milliardenfantasie rund um Blackwell und Rubin

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Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
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Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB591Z8 , DE000NB6KXV5 , DE000NB6MU83 , DE000NB6MDQ3 , DE000NB6FTT7 , DE000NB4ATS5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Besonders aufmerksam dürften Investoren auf Aussagen zu den neuen KI-Plattformen Blackwell und Rubin achten. Nvidia hatte seine Umsatzprognose für diese Systeme bereits Anfang des Jahres massiv angehoben und rechnet inzwischen mit kumulierten Erlösen von bis zu einer Billion US-Dollar bis 2027.

Vor allem zusätzliche Produkte, die bislang nicht vollständig in den bisherigen Schätzungen enthalten waren, könnten für Aufschwung sorgen. Dazu zählen unter anderem die sogenannten Vera-CPU-Racks sowie spezialisierte Inference-Chips, die speziell für den Betrieb und die Ausführung von KI-Modellen optimiert sind.

Sollte Nvidia signalisieren, dass diese Produkte zusätzliches Milliardenpotenzial eröffnen, könnte dies neue Bewertungsmaßstäbe für den gesamten KI-Sektor setzen.

CPU-Offensive könnte neues Wachstumskapitel eröffnen

Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf Nvidias wachsendem CPU-Geschäft. Die Vera-Systeme sollen in der zweiten Jahreshälfte ausgeliefert werden. Goldman Sachs erwartet, dass Nvidia möglicherweise auch seine Umsatzprognosen für das Rechenzentrums-CPU-Geschäft anheben könnte.

KI-Investitionen bleiben entscheidend

Wichtig bleibt auch die Entwicklung der KI-Investitionen großer Cloud-Konzerne wie Microsoft, Amazon (Amazon Aktie) und Google (Alphabet A Aktie). Laut Goldman Sachs nähern sich deren gemeinsame Investitionen inzwischen der Marke von 700 Milliarden US-Dollar.

In den vergangenen Monaten hatte die Sorge zugenommen, dass die gigantischen KI-Investitionen der Tech-Konzerne ihren Höhepunkt erreichen könnten.

Wachsende Konkurrenz

Große Technologiekonzerne entwickeln zunehmend eigene KI-Chips, um ihre Abhängigkeit von Nvidia zu reduzieren. Besonders Alphabet (Alphabet C Aktie) setzt mit seinen Tensor Processing Units bereits auf eigene Hardware für das Gemini-KI-System.

Goldman Sachs geht jedoch davon aus, dass Nvidia seine technologische Führungsrolle behauptet und bei KI-Inferenz sowie Kosteneffizienz weiterhin einen deutlichen Vorsprung hat.

Besonders Blackwell habe bereits gezeigt, dass die neue Chipgeneration die Kosten für KI-Inference im Vergleich zur Vorgängergeneration um das Zehnfache senken könne.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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