Die Nationalflaggen der Volksrepublik China und seiner Sonderverwaltungsregion Hongkong.
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dpa-AFX  | 
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Nach Reiseabsage: Wadephul setzt auf fairen Handel mit China

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Außenminister Johann Wadephul setzt nach der Verschiebung seiner China-Reise auf Dialog und fairen Handel mit der Volksrepublik. Europa müsse sich breiter aufstellen und Risiken minimieren. "Parallel setzen wir darauf, dass ein fairer Handel mit China in allen Bereichen, auch in Bereichen der seltenen Erden und auch der Chips, weiter möglich ist", sagte der CDU-Politiker am Rande einer Reise nach Brüssel. Man sei zu diesem fairen Austausch bereit und glaube, "dass wir auch in Peking wieder Partner finden".

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Die Absage der Reise sei in der konkreten Situation die richtige Entscheidung gewesen, so Wadephul weiter. Die Bundesregierung wolle aber das langjährige, gute Verhältnis zur Volksrepublik weiterentwickeln. Er plane, möglichst bald mit seinem chinesischen Kollegen am Telefon zu sprechen und die Reise dann nachzuholen, sagte Wadephul. "Sie ist ja nur aufgeschoben und nicht aufgehoben."

Chinesische Regierung fordert Respekt

Wadephul hatte am vergangenen Freitag kurzfristig eine eigentlich für heute und Dienstag geplante China-Reise verschoben. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin begründete die Verschiebung damit, dass Peking außer einem Treffen des Ministers mit Außenminister Wang Yi keine hinreichenden weiteren Termine bestätigt habe. Die chinesische Regierung hatte daraufhin Respekt eingefordert.

In Brüssel traf Wadephul unter anderem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Handelskommissar Sefcovic zusammen. Eine chinesische Delegation will Ende der Woche zu Handelsgesprächen mit der Europäischen Kommission nach Brüssel kommen./rdz/DP/he

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