Zugleich lobte die russische Führung US-Präsident Donald Trump für seine Belehrung Selenskyjs, dass die Ukraine die Schwarzmeerhalbinsel schon 2014 verloren habe. Das entspreche voll der Position Moskaus, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Trump hatte Selenskyj auch gewarnt, dass ihm der komplette Verlust der Ukraine drohe, wenn er keine Friedensvereinbarung eingehe.
Selenskyj hatte zuvor mehrfach abgelehnt, für einen Frieden mit Russland in dem seit mehr als drei Jahren andauernden Krieg auf annektierte Gebiete zu verzichten. Sacharowa kritisierte, dass der ukrainische Präsident stets nur Verhandlungen zu seinen eigenen Bedingungen führen wolle. "Dieser schizophrene Ansatz zeigt die absolute Verhandlungsunfähigkeit und die Verantwortungslosigkeit Kiews, das ohne Rücksicht auf die Opfer danach strebt, das Gemetzel bis zum letzten Ukrainer fortzusetzen", sagte sie.
Sacharowa: Selenskyj Grund für Scheitern der Gespräche in London
Selenskyj torpediere jeden Friedensprozess, betonte Sacharowa. Das sei auch der Grund für das Scheitern der Verhandlungen in London am Mittwoch gewesen. Dort waren die Gespräche von der Minister- und die Expertenebene herabgestuft worden, nachdem etwa US-Außenminister Marco Rubio seine Teilnahme abgesagt hatte.
Sacharowa und Kremlsprecher Peskow sagten, dass Russland seine Gespräche mit den Amerikanern über eine Lösung des Konflikts um die Ukraine fortsetze. Russland erwartet dazu auch den US-Sondergesandten Steve Witkoff zu einem neuen Besuch. Einen Termin nannte Peskow nicht. Zugleich betonte er, dass Russland an einer friedlichen Lösung des Konflikts interessiert sei. Kurz zuvor hatte der Kremlsprecher in einem Interview betont, dass Russland an seiner Forderung nach einem völligen Rückzug der Ukrainer aus den vier 2022 von Moskau annektierten Gebieten Cherson, Donezk, Luhansk und Saporischschja festhalte./mau/DP/stk
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