"So wollen wir die Stromnetze fit machen, um Windkraft- und Photovoltaikanlagen anzuschließen und gleichzeitig auf den steigenden Bedarf durch Wärmepumpen, E-Mobilität oder Batteriespeicher zu reagieren", erklärte der Vorstandsvorsitzende Christian Fenger. Beispielsweise plant SH Netz Investitionen in Höhe von 98 Millionen Euro in eine 110.000-Volt-Leitung im Kreis Dithmarschen.
Windräder
Bundesweit waren Ende 2025 insgesamt 29.226 Windenergieanlagen mit 68.067 Megawatt Leistung in Betrieb. 3.316 davon mit einer Leistung von 9.624 Megawatt standen in Schleswig-Holstein. Nach früheren Angaben des Umweltministeriums deckte das nördlichste Land 2024 rechnerisch bereits 170 Prozent seines Strombedarfs mit grünem Strom. Etwa acht Monate im Jahr liefert das Land Strom ab, vor allem in den Westen und Süden Deutschlands. Bereits 2016 erzeugte Schleswig-Holstein demnach erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien, als es selbst verbrauchte.
2025 wurden im Norden nach früheren Angaben des Statistikamtes knapp 27,3 Millionen Megawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien in das Netz eingespeist. Das waren 0,2 Prozent weniger als im Jahr 2024. Dabei sank die Einspeisung aus Windkraftanlagen an Land um 3,1 Prozent, die aus Offshore-Anlagen um 2,8 Prozent. Auch die Stromeinspeisung aus Biogasanlagen ging geringfügig um 0,8 Prozent zurück, während die aus Photovoltaik kräftig um 28,4 Prozent stieg./akl/DP/men
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